Ich organisiere mir ein einen Fahrer und ein Fahrzeug mit Benzin und begebe mich gen Osten zu den Überresten von Great Zimbabwe.
Unterwegshabe ich die Möglichkeit, die Landschaft yu bestaunen und es ergibt sich die einte und andere Begegnung mit einem grossen, wilden Tier. Sehr lustig, sehr abwechslungsreich. Zwischen der schönen Landschaft dann kleine Dörfer in welchen Menschen ohne Wasser in Lehm- und Strohhütten leben. Es ist auserordentlich trocken und Regen wird auch dieses Jahr wieder ausbleiben. Saatgut, dort wo vorhanden, wird nicht spriessen und im Boden verdörren. 4.5 Millionen Menschen werden das nächste Jahr nicht überleben.
Irgendwie wäre das alles vor 100 Jahren einfacher zu ertragen gewesen...
Great Zimbabwe sieht vielleicht aus wie eine Ritterburg, ist in Wahrheit aber etwas viel monumentaleres. Ursprünglich eine Stadt, welche ab dem 8. Jahrhundert errichtet wurde, erlebte Great Zimbabwe seine Blütezeit zwischen 1200 bis 1500 n. Chr.
Ein König residierte mit seiner Entourage auf dem Hügel, während seine 200 Frauen im Tal lebten zusammen mit über 20'000 Untergebenen. Gold, Kupfer und Elfenbein wurde von hier aus bis nach Arabien gehandelt. Und plötzlich waren sie alle weg.
Heutzutage versammeln sich ab und an die Mondhoros, die 'Witchdoctors' in Great Zimbabwe um die Ahnen zu beschwören und zu befragen. Ihr prominentester Kunde ist tragischerweise Robert Mugabe.
Wenn man jetzt alles negative ausblendet, dann kann mun nur sagen, dass Great Zimbabwe definitiv ein mystischer Ort ist.
|
Advertisement
|