Ecuador - Chile travel blog

"Kandelaber", Scharrbild im Hang

Islas Ballestas

Seelöwen in Pose

noch ein paar Seelöwen

Noch mehr Seelöwen

Neugierige Seelöwen

Pinguine

ein paar Vögel

eindrückliche Farbspiele

und nochmals die Islas

Felsen voller Vögel

Pelikan im Hafen

und noch ein Pelikan

noch mehr Pelikane


Hallo Zusammen

Die Fahrt aus Lima heraus war ziemlich ernüchternd. Fand ich ja die Vororte vom Norden her schon nicht sehr einladend, sind nun im Süden die richtigen Armenviertel angesiedelt. Die Gegend wird immer karger und trockener und die Häuser immer kleiner und einfacher bis es nur noch Hütten sind. Ich fragte mich wie die Menschen in dieser unwirtlichen Gegend leben können.

Doch hat diese öde Landschaft natürlich auch etwas faszinierendes. Vor allem wenn man im komfortablen klimatisierten Bus sitzt. Nach etwas mehr als 3 Stunden in dieser eindrücklichen Wüstenlandschaft sind wir in Pisco angekommen. Nicht ganz in Pisco, um genau zu sein. Denn einige Busse lassen einem einfach an der Panamericana aussteigen, 5 Kilometer vom Dorf entfernt. Natürlich wartete schon ein Taxi auf uns, mit einem Fahrer der die 5 Kilometer voll ausnützte um uns wieder mal ein anderes Hotel zu empfehlen. Doch wir wollten dieses gleich beim Hauptplatz. Und das hat sich gelohnt, es ist zwar einfach, aber es hat auch ein Reisebüro und so konnten wir gleich eine Bootstour für den nächsten Morgen buchen.

Die Hauptattraktion in der Nähe von Pisco sind die Islas Ballestas. Ich war hell begeistert von den Inseln, fand sie sogar noch viel schöner als die Isla de la plata in Ecuador.

Angefangen hat es schon im Hafen, bevor wir auf's Boot stiegen, da sahen wir bereits die ersten Pelikane. Kaum fuhren wir mit unserem kleinen Boot los tauchten neben uns Delphine auf. Als nächstes konnten wir einen Blick auf den "Kandelaber" werfen, ein prähistorisches Scharrbild an einem Hang am Meer. Über die genaue Bedeutung wird zwar immer noch gerätselt, aber schön anzusehen ist alleweil. Eine Viertelstunde später erreichten wir dann die Inseln. Aussteigen konnten wir zwar nicht, doch das war egal, weil es auch so viel vom Boot aus zu sehen gab.

Die Felsformationen und die Farben sind einmalig. Und dann noch die Tierwelt!

Eine Unmenge von Vögeln, teilweise ist die Insel richtig schwarz von ihnen. Dann gibt es Pinguine und viele Seelöwen. Die erste Seelöwenkolonie habe ich allerdings verpasst, da ich mich gerade auf der anderen Bootsseite übergeben habe!

Aber zum Glück gabs ja so viele davon. Ausserdem sind sie ziemlich neugierig. Oft hatte ich das Gefühl, sie freuen sich total über die Touristen, die da in ihren Boote vorbei tuckern, denn sie tauchten rund ums Boot herum auf. Andere setzten sich zuoberst auf einem Felsen regelrecht in Pose. Ein einmaliges Erlebnis fand ich!

Am Nachmittag nahmen wir den Bus nach Ica. Wieder fuhren wir durch eine total faszinierende Landschaft. Immer noch Wüste, langsam tauchten aber immer grössere Sanddünen auf. Von Ica gings dann gleich weiter nach Huacachina, einer Oase ganz in der Nähe. Freut Euch auf die Bilder!

Bis bald.

Heidi

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