Reiseberichte S/Y Ceti travel blog

Rede von Methoni

Methoni

Mezapos

Gytheio

Elafonisos

Fragos Bay

Monemvasia

Monemvasia

Gerakas

Paralia

moderner Schafhirte in Paralia

Ceti in Ydra

Ydra

Porto Heli, Hafenbucht

Navplio

Movie Clips - Playback Requirements - Problems?

(MP4 - 9.30 MB)

up in the sky


Kalamata - Kythira - Monemvasia - Ydra - Porto Heli

Mit der neuen Crew ist auch der Sommer definitiv am Peloponnes angekommen.

Nachdem der Proviant eingekauft ist, geht es los. Am Ende der ersten Etappe erreichen wir Kioni, wo wir ja schon vor ein paar Tagen mal halt gemacht hatten. Natürlich essen wir wieder bei Anna!

Nach einem Badestop auf der anderen Seite der Kioni-Halbinsel geht es weiter nach Orthoni. Diesmal haben wir prächtiges Wetter und so steht einer Besichtigung des Forts nichts im Wege. Eine imposante Ruine an einer strategisch wichtigen Stelle.

Nun queren wir den Messinikos Kolpos und fahren hinüber nach Mezapos. Da der Hafen für Ceti viel zu klein ist, müssen wir davor ankern. Allerdings ist es bis dicht unter die Steilküste ziemlich schauklig. Aber wir haben ja einen Kletterer an Bord, welcher eine Landfeste hoch oben auf der Klippe anbringen kann. Damit können wir unser Heck bis dicht unter das schützende Ufer ziehen. Wie muss uns die Crew der holländischen Yacht beneiden, welche gut 300m von uns entfernt im Geschaukel liegen muss.

Am nächsten Tag runden wir das Kap Tainaron und fahren tief in den Lakonikos Kolpos, bis nach Gytheio hinein.

Unser nächstes Ziel heisst Elafonisos, eine kleine Insel, welche nur von einer seichten Sandbank vom Festland getrennt ist. Im Hafen finden wir leider keinen Platz und so ankern wir bei ziemlich viel Wind im Schutz des Wellenbrechers vor dem Hafen. Das Nachtessen geniessen wir bei gegrilltem Tintenfisch in einer einfachen Taverne im Hafen. Die Rückfahrt zur Ceti mit dem Beiboot bei völliger Dunkelheit und bei ablandigem Wind wird für mich zum Nervenkitzel. Was würde geschehen, wenn unser kleiner eben frisch reparierter Aussenborder wieder seinen Geist aufgeben würde?

Am nächsten Morgen wollen wir bis nach Kapsali auf Kythira weiter. Im Hafenhandbuch wird vermerkt, dass dieser Hafen bei W-Wind ziemlich unsicher wird und davon haben wir heute mehr als genug. Nachdem wir unseren Ankerplatz verlassen haben, machen wir zunächst einen Badestop in der Fragos-Bay, einem der schönsten Strände im Mittelmeer. Anschliessend geht es hinüber nach Kythira. Je näher wir zur Insel kommen, desto stärker wird der Wind. Als wir uns dem Kap bei Avlemonas im Osten der Insel nähern, kommt der Wind immer stärker von vorne. Damit wird es sogar hart unseren Ausweichhafen, Avlemonas, anzulaufen. Da der Wind jetzt ablandig weht gibt es zwar keine Wellen mehr aber es ist trotzdem schwierig aufzukreuzen. Endlich haben wir es geschafft und wir stehen vor dem kleinen Hafen aber ich wage es nicht bei so viel Wind in diese kleine Mausefalle einzulaufen. Es bleibt uns im Moment nichts anderes übrig, als vor dem Hafen zu ankern.Die Jungs haben die gute Idee, den Hafen mit dem Dingi zu erkunden. Sie melden uns, dass es eine Möglichkeit am Anleger neben einem Fischkutter gibt aber das Manöver mit Heckanker müsse auf Anhieb gelingen. Wir versuchen es und bereuen es nicht. Avlemonas ist ein paradiesischer kleiner Ort!

Weil der Westwind am anderen Morgen noch nicht als schwächer gemeldet wird beschliessen wir, unseren Plan zu ändern und direkt nach Monemvasia zu segeln. Der Wind wird dann schwächer und wir passieren das berüchtigte Kapp Maleas unter Maschine bei Windstille. Die Annäherung an den Felsen von Monemvasia, wieder unter Segel, ist eindrücklich. Wir finden in der „Marina“ von Gefyra einen sicheren Ligeplatz.

Am Abend marschieren wir über den Damm hinaus nach Monemvasia. In diesem einzigartigen Ort essen wir mit Aussicht über die nächtliche Stadt.

Am anderen Tag lassen es sich die Jungs nicht nehmen, noch ganz auf den Berg hinauf zu joggen. Uns ist es zu heiss und so verbringen wir den Vormittag auf dem Schiff. Bis zu unserem nächsten Ziel, Gerakas, ist es nicht weit. Die Einfahrt in den Naturhafen von Gerakas ist spektakulär. Wir ankern vor dem kleinen Ort und lassen uns von einem plötzlichen Regenguss abkühlen.

Wir fahren weiter in Richtung N der Küste entlang bis nach Paralia. Dort sind wir das einzige Schiff und machen längsseits am Wellenbrecher fest. Der Ort liegt am Fusse hoher bewaldeter Berge. In einer gepflegten Taverne essen wir wunderbaren Giros.

Nun verlassen wir den Peloponnes und queren den Argolikos Kolpos in NO-Richtung.

An diesem Tag können wir die längste unter Geni zurückgelegte Strecke segeln. Erst nach ca. 20NM müssen wir das farbige Tuch bergen. Nun sind wir im Kanal zwischen dem Festland und der Insel Ydra angelangt. Schon von Weitem sind die Häuser von Ydra am Berghang zu sehen. Wie üblich ist der kleine Hafen vollgestopft mit Schiffen. An der Aussenmohle liegen Charterboote und Flottillen teilweise in drei Reihen vor Anker. Wir quetschen uns zwischen zwei Boote am Stadtquai in der zweiten Reihe.

Am anderen Morgen bunkern wir noch Wasser, denn in Porto Heli liegt das Schiff an einer Boje und da möchte ich noch einen kleinen Wasservorrat haben. Dank unserem späten Auslaufen hat sich der Ankersalat der vielen Yachten bereits entwirrt und wir können unser Eisen problemlos bergen. Bei bedecktem Himmel geht es die 10NM hinüber nach Ermioni. Hier ankern wir in der grossen Bucht vor dem Hafen.

Der letzte Tag in diesem Reiseabschnitt ist gekommen und wir segeln noch bis nach Porto Heli. Hier bleibt die Ceti über die Sommermonate an einer Boje bei Frank’s Yacht Station. Ich fahre noch mit einem Mietauto nach Nafplio, wo ich die Schiffspapiere beim Zoll deponiere (Schiffe aus Nicht-EU-Ländern müssen die Papiere deponieren, falls der Eigner nicht an Bord ist).



Advertisement
OperationEyesight.com
Entry Rating:     Why ratings?
Please Rate:  
Thank you for voting!
Share |