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Abschied von unserer Super-Schiffscrew


Heute war also der letzte Tag unserer Fiji Island Hoping Tour und das grosse Abschied-Nehmen wird uns (und die Crew) dann einholen … Zuerst aber trafen wir uns alle auf dem Mitteldeck hinten (unser „Stammplatz“), wo es einerseits schön windgeschützt und andererseits kein Rauchverbot gab!

In solchen Tagen, wo viele Leute auf einem eingeschränkten Raum sich bewegen, hat man dann auch immer gewisse Charaktere, die einem besonders aufgefallen sind. Hier seien nur die wichtigsten erwähnt: Da war mal der „Schluckspecht“, ein Australier, der mir schon beim Boarding am ersten Tag aufgefallen war mit seiner hohen Bier-Trink-Frequenz. Dann gab’s da den Holländer, der vom ersten Tag an mit schwarzen Socken bis unter die Knie und Lederschuhen auf dem Schiff und den Stränden unterwegs war. Nicht zu vergessen waren unsere (Karl und meine) „Freundinnen“ vom „Kirchenchor“ (so hatten wir sie getauft, als sie uns kurz nach dem Anzünden der Zigarre auf dem Raucherdeck mit den Worten „could you please smoke over there“ verscheuchten …). Dann waren da noch das Finnische Pärchen, das immer unterwegs war, oder die „deutschen Leseratten“, welche schon beim Boarding je ein dickes Buch gekauft haben und sich dann darin „verabschiedeten“. Auch die beiden Australier (sie eher korpulent, aber sehr freundlich, und er eher etwas zurückgezogen, der typisch englische Gentlemen) wären noch erwähnenswert, die Bea und Janne bei der Rauchfrequenz weit voraus waren..

Last but not least: die beiden Deutschen, Janne und Karl Christian, mit denen wir uns super verstanden haben, und den beiden Ossies, Monika und Dieter, die als Pensionierte so richtige Weltenbummler sind.

Die drei Fiji-Tourist-Spezialistinnen, mit ihrem nicht mehr aufhören wollenden Pascha, mit dem sie mich natürlich auch beim Ausgang des Checkpoint zum Shuttlebus lautstark verabschiedeten.

Eine Supertour mit vielen guten Leuten und einer Crew, die immer da war, ging an diesem späten Vormittag zu Ende und beim melancholischen Abschiedslied der Crew gab’s dann schon die einen oder anderen Tränen. Zum Glück werden wir ja unsere „deutschen Freunde“ aus Tuttlingen in diesem Frühling bald wieder einmal treffen.

So richtig zufrieden, aber auch müde von den langen Nächten mit dem kurzen Schlaf auf dem Schiff plumpsten wir am Abend (wieder im gleichen Hotel und dem gleichen Zimmer wie vor der Tour) am Abend in unsere Betten. Da wir aber noch viel zu aufgewühlt von den vielen Eindrücken auf der Bootstour waren, konnten wir fast nicht einschlafen!



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