Emilie & Ben in Africa travel blog

 

 

 

 

 

 

 

 

berger à la kalachnikov - Schäfer mit Kalaschnikow

 

 

 

 

 

 

avec Alex notre chauffeur et Mulugeta notre guide - mit Alex und...

Ben et le khat - Ben und der Khat

le résultat - das Ergebnis


Nach dem Frühstück auf der sonnigen Terrasse unseres Hotels holen uns dann unser Fahrer Alex und unser Führer Mulugeta mit dem Nissan Patrol ab. Wir fahren in Richtung Osten und verlassen Addis nach ca. 1 Stunde. Diese Straße führt aber nicht nur nach Somaliland, sondern auch in Richtung Djibouti. Seit der Abspaltung Eritreas von Äthiopien und der Schließung aller Grenzübergänge zwischen den beiden Ländern muss Äthiopien alle Waren aus dem Ausland, die per Containerschiff kommt, über die Häfen in Djibouti und Somaliland beziehen. Und da es keine Zugverbindungen gibt, kommt alles über die Straße. Dementsprechend ist die einspurige Straße nach Osten dann auch ein einziger Lastzug – es reiht sich ein LKW an den anderen und wenn bergauf geht, fahren alle in einer Reihe mit 15 km/h und einer überholt dann noch mit 17,5 km/h – und es geht oft bergauf! Nach 4 Stunden Fahrtzeit machen wir dann eine kurze Rastpause und glücklicherweise biegt dann auch die Straße nach Djibouti ab und wir erreichen das ostäthiopische Hochland, in dem nicht mehr die LKWs das Tempo bestimmen, sondern die Ziegen, Rinder und Kamele, die die Straße für ihre Fortbewegung genauso nutzen, wie die Touristen in ihren Jeeps. Manchmal stehen Herden von 20 und mehr Kamelen mitten auf der Straße und scheinen sich darüber zu wundern, dass ein Auto vorbeifahren will. Ziegen und Kühe sind noch blöder, die springen dann manchmal einfach so aus dem nix wieder zurück vom Straßenrand in die Mitte der Straße. Und wenn man dann mal in einem Dorf ankommt, in dem keine Tiere die Straße blockieren sind es dann die Einwohner, die entweder einfach so auf der Straße laufen oder mit ihren Tuk Tuks (3 rädrige Taxis) und Minibussen blockieren. Schnell merkt man dann auch, dass man pro Stunde oft nicht mehr als 50 Kilometer schafft. Aber das nimmt man dann auch nicht übel, da sich links und rechts der Straße oftmals die schönsten Berglandschaften und Panoramas befinden, Ausblicke, die man in Europa nicht mehr findet. Und Menschen, die in dieser ländlichen Umgebung mit ihren traditionellen Kleidern dafür sorgen, dass man sich manchmal an Fotos und Filme erinnert fühlt, die um 1900 aufgenommen wurden. Und dazu auch noch das Ausprobieren einer neuen Droge am Nachmittag: Khat. Eine grüne Pflanze mit saftigen Blättern, die hier von allen gekaut wird. Erinnert ein bisschen an Kokablätter in Bolivien, ist aber nicht so stark. Man kaut die Blätter wie eine Ziege vom Stengel ab und stopft sie sich dann zwischen Zähne und Wange. Ungefähr 300 Gramm Grünzeug pro Nachmittag, aber nur die saftigen kleinen frischen Blätter, die anderen sind zu bitter. Nach einigen Minuten stellt sich dann auch ein rauschähnliches Gefühl ein, dass ein bisschen an die Wirkung von Kaffein und Teein erinnert, im Kopf aufmerksam und wach macht und bei den meisten auch für zu einem Zurückziehen und Nachdenken führt, bei anderen aber eher zum Reden anregt. Wie dem auch sei, fast jeder hier kaut das Zeug. Hier im Osten befinden sich auch ganze viele Felder und Khat ist eines der Hauptexportprodukte Äthiopiens. 3 Flugzeuge allein fliegen pro Tag nach Mogadischu und der Khat Transporter ist das einzige Auto, das über die Grenze nach Somaliland fahren kann. Ein paar Flugzeuge fliegen auch in den Jemen. Nach insgesamt 8 Stunden Fahrt, ein paar Khatstängeln und jeder Menge Futter für die Augen und die Kameras kommen wir in Harare an, der einzigen großen Stadt in Äthiopien, die muslimisch ist und für ihre Altstadt und die Hyänenfütterer bekannt ist. Leider ist das beste Hotel am Platz schon ausgebucht und wir übernachten in einem anderen, dass auf den Fluren mehr an eine psychiatrische Klinik aus den 50er Jahren als an ein Hotel erinnert. Leider sind wir auch relativ spät dran, so dass diesmal nichts aus dem Hyänenfüttern wird.

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Après avoir pris le petit-déjeuner au soleil sur la terrasse (pour le grand bonheur de Gé !), Alex notre chauffeur et Mulugeta, notre guide, passent nous chercher en 4x4 Nissan Patrol. En route pour l’Est ! On met environ une heure à sortir d’Addis. La route est certes goudronnée, par contre très fréquentée. Depuis la fermeture de la frontière entre l’Ethiopie et l’Erythrée, le seul accès à la mer pour l’Ethiopie se trouve à Djibouti ou au Somaliland, les camions sont donc très nombreux à circuler, et à une allure de tortue évidemment. Après 4h de route, on fait une pause déjeuner à Awash. La route qui suit est plus agréable, les camions sont beaucoup moins nombreux (ils ont pris la direction de Nord pour Djibouti), et à la place on croise des ânes, chèvres, vaches et chameaux qui occupent la route comme les voitures ! Et ils sont chez eux, ils prennent leur temps pour traverser la route, rien à faire des voitures de touristes ! Et quand en ville les animaux sont moins nombreux, les piétons prennent le pas sur la route, ainsi que les tuk tuk ou les minibus qui conduisent n’importe comment, bref comme d’hab en Afrique ! Enfin étant donné qu’on a un chauffeur, on ne s’en fait pas et on admire les paysages montagneux, les petits villages traditionnels, et le spectacle de la rue. Pendant ce voyage on a aussi essayé une nouvelle « drogue », le khat (prononcé « tchat »). Ce sont des feuilles vertes fraichement coupées qu’il faut mâcher et garder dans la bouche… Ça nous fait penser aux feuilles de coca en Bolivie, mais ce n’est pas aussi fort. Gé et moi on a essayé mais on n’en a pas assez mangé pour ressentir un quelconque effet (si vous voulez avoir une idée du goût que ça a, mangez des feuilles d’une haie de laurier), Ben lui en a pris plus, et visiblement ça fait l’effet de la caféine et la théine en même temps. Evidemment ici dans l’Est de l’Ethiopie tout le monde en mâche. Il faut savoir que le Khat est un des principaux produits exportés par l’Ethiopie, chaque jour 3 avions remplis de Khat se rendent à Mogadiscio (le Khat se consomme frais et ne peut pas être conservé), et les camions qui transportent le Khat sont les seuls véhicules à avoir le droit de passer la frontière vers le Somaliland (aucun autre véhicule éthiopien ne le peut).

Après 8h de route au total et des images plein la tête et plein nos appareils photos, on arrive enfin à Harare, la seule grande ville musulmane d’Ethiopie, principalement connue pour sa vieille ville et un homme qui nourrit les hyènes tous les soirs ! Malheureusement il est trop tard pour faire la visite, on se rend donc à l’hôtel. Seulement celui prévu est complet, on se retrouve donc dans un hôtel de second choix, qui fait plus penser à un hôtel psychiatrique des années 50 qu’à un hôtel !



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