Mit der KTM durch Lateinamerika 04..05 travel blog

Im auessersten Sueden von Ecuador

Hoch nach Huaraz

Die Cordillera Blanca kurz vor Huaraz...

Im schoensten Abendlicht

Naja die dunkeln Wolken sahen schon etwas bedrohlich aus...

Mitten in Huaraz...

Laguna Parón

Und der Weg dahin...

Blick ins Tal Richtung Yanama

Huandoy Suedgipfel (6'160m)

Lag. Orconcocha (3'863m) und dahinter Lag. Lllanganuco 3'850m)...

Nochmals rangezoomt...

Cerro Chopicalqui (6'354m) und rechts davon der Nordgipfel des Huascaran (6'655m)

...und ich davor ca. 2'000m unter dem Gipfel

Sorry, konnte einfach nicht genug kriegen...

Dann wurde es wieder gruen...

Ruinen von Chavin (200-1'200 B.C.)

Naja, hoffentlich habe ich nicht's entweiht...

Deshalb nochmals ohne mich...

Tolle Arbeit und einiges aelter als alle Inkaruinen.

Cordillera Blanca von Osten

Von jedem Pass hatte ich erneut das Panorama vor mir...


Liebe Freunde,

Die Reise zurueck aus Vilcabamba nach Huaraz verlief eigentlich ereignislos, war allerdings sehr anstrengend. Da ich nicht dieselbe Strecke nochmals fahren wollte fuhr ich genau suedlich aus Vilcabamba weg ueber eine Strasse und Grenzuebergang welcher auf den Karten nicht verzeichnet ist. Unterwegs zweifelte ich nochmals daran ob ich wirklich zurueck nach Huaraz fahren sollte, doch all diese Zweifel waren dann beim Ueberfahren der Cordillera Negra kurz vor Huaraz auf 4'225m Makulatur. Vor mir die ganze Cordillera Blanca und die Cordillera Huayhuash im schoensten Abendlicht...

Die naechsten 2 Tage verbrachte ich damit alles wieder in Schwung zu bringen fuer die naechste Etappe und mich darueber zu informieren was es hier zu sehen gibt. Der farbenfrohe Markt und einige Hinweise aud die Schweiz hatten es mir angetan. Diese Gegend wird uebrigens ganz offiziell die "peruanische Schweiz" genannt und die Leute freuen sich einen Suizo zu sehen.

Schliesslich fuhr ich weiter nach Caraz und von dort zur Laguna Parón (4'180m) wunderschoen gelegen zwischen lauter um die 6'000m hohen Gipfeln. Leider war es ausgerchnet an diesem Tag etwas bewoelkt und so zeigt mein Foto den Cerro Pyramide (5'885m) nur bis unter den Gipfel. Die Fahrt da hoch war aber wieder mal was fuer stake Nerven...

Am naechsten Tag sollte ein weiteres Highlight folgen. Die Ueberfahrt ueber einen 4'767m hohen Pass, vorbei an zwei Lagunen und zwischen Huascaran (6'768m) und Huandoy (6'395m), auf die andere Ostseite der Cordillera Blanca. Zum Glueck spielte das Wetter einigermassen mit, da das was man da sah alles Bisherige uebertraf. Schaut Euch die Bilder selber an. Allerdings kann man, wie Ihr sicher wisst, diese Landschaft auch mit den besten Fotos nur ungenuegend wuerdigen.

Danach ging's runter und weiter bis nach Chavin (ueber einen weiteren 4'350m Pass, Gaehn), wo die Vorinkaruinen (200-1'200 B.C) das Highlight sein sollten. Scheinbar die wichtigsten Ruinen aus der Vorinkazeit. Wie Ihr seht habe ich trotz einiger Ruinenmuedigkeit doch den Ort mit einigen Fotos geehrt (oder entehrt... :-).

Danach hiess es die Strecke zwischen Chavin und Huanuco zurueckzulegen und was ich an diesem Tag mitgemacht habe war wirklich unglaublich. 270km, 7 Stunden im Sattel und Ankunft in der Dunkelheit... und das bei zum Teil mit dem Messer zwischen den Zaehnen gefahrenen Kilometern wild die Hunde abwehrend und Staub schluckend. Trotzdem konnte ich die Landschaft voller Agrikultur und mit immer wieder Sicht auf die Anden geniessen.

Endlich in Huanuco angekommen und eine Unterkunft gefunden ging es nur noch um Duschen, Nahrungsaufnahme und Schlafen... und das an einem Samstagabend!!!

Inzwischen soll in der Schweiz ja auch der Sommer Einzug gehalten haben. Hier scheint wirklich die Trockenzeit angebrochen zu sein. Jeden Tag scheint die Sonne und meist ist es erstaunlicherweise wolkenlos.

Also herzliche Gruesse und...

Hasta pronto

Reto



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