Christian & Esther in Südostasien 2010 travel blog

Der Blick vom Doi Tung

Der Blumengarten der Koeniginmutter

Mal wieder ein zuechtiges Outfit fuer die "Royal Villa"

Die Royal Villa

An der Grenze (mit Selbstausloeser)

Unser Klapper-Jeep

Der noerdlichste Punkt Thailands in Mae Sai

Endlose Reisfelder auf dem Weg


Nachdem wir in Chiang Rai alles Sehenswerte abgegrast hatten, haben wir uns nochmal fuer einen Mietwagen entschieden. Ueber unser Guesthouse konnte man fuer etwa 25 Euro einen Jeep mieten und blauaeugig wie wir waren dachten wir das waere eine gute Idee...

Das Ding hat sich als uraltes, ungefedertes Blechding herausgestellt, das mind. 15 Liter auf 100 km verbraucht und und nicht mehr als 70 kmh fahren konnte. Ausserdem war es so eng und klein, dass wir uns beide Rueckenprobleme (wir werden aelter) und Quetschungen geholt haben. Um das ganze abzurunden hat mein Sicherheitsgurt gehakt und so ging es dann ungesichert ueber Stock und Stein.

Erster Anlaufpunkt war der Berg Doi Tung suedlich von Mae Sai, wo die koenigliche Villa und ein traumhafter Blumengarten zu besichtigen waren. Die Villa war die Residenz der verstorbenen Mutter des derzeitigen Koenigs, die sich, in Anlehnung an ihren langjaehrigen Aufenthalt in der Schweiz, ein nettes kleines Chalet in die Berge Thailands hat bauen lassen. Unfassbar bieder und stillos eingerichtet, war eigentlich nur der traumhafte Blick von den riesigen Balkonen koeniglich. Dafuer war der Blumengarten umso schoener, dank des milden Klimas konnte man an dem Berg Pflanzenarten ansiedeln, die im Rest Thailands nciht ueberleben wuerden. Das ist dazu gedacht den vielen Thais, die es nie ueber die Grenzen ihres Landes schaffen, einen Eindruck von der Flora des Auslands zu geben.

Wir sind dann noch ein bisschen auf dem Berg rumgefahren bis wir fast ueber die Grenze nach Myanmar gestolpert sind und uns von einem Grenzsoldaten haben fotografieren lassen.

Im Anschluss ging es nach Mae Sai, der noerdlichsten Stadt Thailands und einem Grenzuebergang nach Myanmar. Dort haben wir das obligatorische Foto an der Grenzbruecke gemacht, neue, in Fett gebackene Dinge probiert und versucht in einem Edelsteinladen an Pelrmutt zu kommen. Als wir ueber den Markt gelaufen sind ist die Naehe zu China immer deutlicher geworden, der Schrott, der da ueberall verkauft wurde kam einem nur allzu bekannt vor!

Die Armut war durch die Naehe zu Birma doch wesentlich groesser als zuvor in Thailand und die verhungerten Gestalten, teilweise mit Kindern unterwegs, haben einen ueberlegen lassen wie schlimm es dann erst hinter der Grenze aussehen mag...

Wir haben es dann heil wieder zurueck nach Chiang Rai geschafft, auch durch die Polizeisperren, die wegen der Grenze aufgebaut sind. Der Westbonus greift also noch immer.



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