Der Freund zu Gast in der Welt! travel blog


Erstmal hiess es frueh aufstehen um eta um 7.30 am Busbahnhof zu sein, einem der vier riesigen in Mexico City. Da ich gelernt hatte, dass alles etwas laenger daeuert wegen der Groesse bin ich eta um kurz vor 6 Uhr aus dem Hostel los. Durch Zufall entdeckte ich eine billige Airline die von Cancun nach Toluca fliegt, wo Liz wohnt. Also schnell noch alles organiseirt und zu Hause vorgewarnt, wegen den gesperrten Karten. Im Bus dann normale Sitze, keine Liegen, kein Service, mein einziges essen waren ein paar Kekse und die Fahrt dauert 26 Stunden. Durch Stops, Stau und einen Toten auf der Strasse wurden aus den 26 dann 28,5 bis wir in Cancun ankamen. Dot buchte ich mir dann gleich die naechsten Busse (Cancun-Piste-Tulum-Cancun) und nutze die Zwischenzeit um meinen Flug nach Toluca zu organisieren. Der Bus nach Piste war dann die letzte Muehle und hielt an jeder Ecke...ach wenn ihr euch fragt was ich in Piste wollte, das ist die Stadt direkt neben Chichen Itza. Und wer das net kennt, muss es googeln! Also kam ich nach weiteren 4 Stunden im Bus in Piste an und musste erstmal ein Hostel suchen, das ich nicht fand, da mir Einheimische unterschiedlichste Richtungen nannten. Aber gefunden hab ich ein Hotel, das echt billig war und ich ein Einzelzimmer hatte, ausser nem Ameisenhighway gab es daran auch echt nix auszusetzen. Fuer den Abend war meine einzige Beschaeftigung ziwschen Oxxo (wegen Essen und Trinken), Internetcafe und Hostel hin und herzurennen um meinen Flug zu organisieren.

Am naechsten Morgen gings frueh raus um vor den Tourimassen nach Chichen Itza zu kommen, was mir auch gelang, da ich schon um 9.30 da war. Die Touribusse kommen meistens aus Merida und Cancun und brauchen eta 3-4 Stunden. Als ich schwer beeindruckt von dem Bauwerken der Maya um 11.30 das Gelaende verliess traf ein Bus nach dem anderen ein und die Schlangen am Eingang waren endlos. Auch auf dem Gelaende konnte man keine gescheiten Fotos machen ohne halb China, Japan und Europa auf der Linse zu haben. Erstmal Mittagessen in so einem kleinen billigen Restaurant. Das Essen war in Ordnung aber obwohl ich spanisch mit dem Kellner redete, laechelte der nicht ein einziges Mal. Erst als ich beim Aufstehen den Stuhl umschmiss hat er sich nicht mehr einbekommen. Also mit einer Slapstickeinlage noch einen Menschen gluecklich gemacht. Was ein erfolgreicher Tag! Am nachmittag gings dann mit dem Bus nach Tulum, aber das waren nur 3 Stunden. Aber ausser was Essen und schlafen ging nix mehr. Das Hostel war auch net so der Hit. Auch Geruechte ueber Bed Bugs machten die Runde, also hab ich mal lieber auf der Decke geschlafen, auch wenn das normalerweise nicht viel hilft, aber mir blieben sie doch erspart. Am Morgen des 03.12. machte ich mich Morgesn dann auf nach Tulum, und wurde erstmal von einem heftigen Regen begruesst. So richtig stoppte er auch spaeter nicht, aber was soll man machen, ich konnte es ja nicht aendern. So hab ich etwa ne Stunde bis zum Tulum der Mayas gebraucht, weil ich mich ja immer unterstellen musste. Die Ruine ist nicht sehr gross, aber gehoert sicher zu den schoensten, da sie direkt am weissen Sandstrand des karibischen Meers liegt, von Palmen umgeben. Auf dem Rueckweg wollte mich dann ein Taxifahrer davon ueberzeugen, dass die 3km zurueck in die Stadt doch total lang sind. Das eklige am Wetter war net der Weg, sondern der Mix zwischen Regen, Schweiss und Sonnencreme auf der Haut. Im Hostel gings dann ohne Dusche direkt in den Bus nach Cancun und von da aus direkt in den Bus zum Flughafen von Cancun. Am Flughafen hab ich mich dann in aller Ruhe in er Toilette rasiert und mir Haare sowie Oberkoerper gewaschen. Ich schaetze ich war der netteste Obdachlose der sich da je gewaschen hat. Da ich zu frueh fuer meinen Flug war hab ich mir ein lauschiges Eckchen gesucht mit einer Steckdose um meinen iPod aufzuladen. Und da sass ich nun, weit ab meines eigentlichen Gates, in einem voellig anderen Stockwerk und hoerte ploetzlich eine bekannte Stimme, als ich aufblickte standen auf einmal Vroni und Marina vor mir. Die zwei Maedels mit denen ich in Neuseeland fast zwei Wochen unterwegs gewesen bin. Der krasseste Zufall meiner Reise, denn ich wusste dass die beiden einen Stop in Mexico City hatten, aber nicht, dass sie nach Cancun wollten. Und nur weil sie, und ich ja auch, unsere Plaene spontan geaendert hatten, standen wir jetzt voreinander. Wie sich heraustellte waren wir sogar am selben Tag in Chichen Itza. Leider hatten die beiden nicht viel Zeit und mussten zu ihrem Flug. Irgendwann ging dann auch mein Flug und in Toluca holten mich Liz und ihr Vater am Flughafen ab. Da hatte ich den ersten Schock, weil es in Toluca dann doch recht kalt wird im Winter, da es recht hoch gelegen ist. Ich kam ja gerade aus 35 Grad!

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