Lisa & Ines South America trip 2009 travel blog

Unterkunft

Piranha

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Betten

Anaconda

Tucan

Look guys, this is kingfisher. This is a female one!

 

 

 

 

 


Nach 4 Tagen im Dschungel im Pantanal in Brasilien, sind wir nun wieder heil in der Zivilisation angekommen :)

Nach einer anstrengenden Busfahrt von Iguazu nach Campo Grande, haben wir dort eine Dschungel-Tour gebucht und sind nach einer wiederum mehrstuendigen und sehr holprigen Jeep-Fahrt im Camp angekommen. Alles war sehr einfach gehalten, wir haben in Haengematten geschlafen, was sich um einiges bequemer herausstellte, als wir urspruenglich dachten. Mit uns gebucht haben Rulant (Hollaender), Tom (Brite), sowie Maybrit und Jasper (ein daenisches Paerchen).

Am ersten Tag hat es stark geregnet und so haben wir erst abends eine Nachtbootsfahrt machen koennen. Tagsueber haben wir einer anderen Gruppe beim Piranha fischen zugeschaut, Kaimane beobachtet, welche in grosser Stueckzahl den an das Camp angrenzenden Fluss bewohnt haben und unsere Waesche gewaschen (von Hand, Hurra!).

Die naechtliche Fahrt war faszinierend, vor allem, die leuchtenden Augen der Reptilien ueberall um uns herum. Nachts kamen einige Kaimane sogar ins Camp um die Abfalleimer zu pluendern, aber auch Waschbaeren, Fuechse und weitere Tiere haben sich an den Essensresten erfreut. Auch die Toiletten hatten es, von allem krabbelnden und huepfenden Tierchen angetan und so musste man immer damit rechnen angesprungen zu werden. Somit war vor allem der naechtliche Gang zur Toilette immer ein kleines Abenteuer :)

Am naechsten Tag haben wir eine Trekkingtour gemacht, wo wir Affen und viele Vogelarten, vor allem Papageie, sehen konnten. Weniger angenehm waren jedoch die Moskitos, welche uns trotz einiger Schichten insect repellent boese verstochen haben. Zum Glueck gibt es in dieser Region jedoch noch keine Malaria (dafuer Dengue Fieber), aber ausser starkem Jucken haben die Stiche uns keinen weiteren Schaden zugefuegt.

Nach der Wanderung war erst mal Siesta angesagt, wobei man auch im Camp genug Wildlife sehen konnte, da immer wieder Voegel vorbei kamen um die Muelleimer zu pluendern. Besonders suess war ein Tucan, Bebe, der einem sogar aus der Hand gefressen hat :)

Mittags haben wir dann eine Jeep Safari gemacht. Auf einer holprigen Strasse ging es in die Pampa und es gab mal wieder einiges zu sehen. Kaimane, Maraboos, Kapiwaras (sehen aus wie braune Riesenmeerschweinchen) und sogar eine Anaconda. Unser Guide hatte gesehen, wie sie die Strasse ueberquerte, ist nach gegangen und hat sie gefangen. Sie war noch sehr klein, trotz allem habe ich ordentlich Sicherheitsabstand gehalten.

Nach einer kleinen Pause und einer Flasche Rum die unser Guide zur Haelfte allein geleert hatte, ging es dann im Dunkeln zurueck ins Camp. Dort wartete schon ein leckeres brasilianisches Abendessen auf uns. Leider haben wie diese Nacht sehr schlecht geschlafen, weil es a....kalt war!

Am naechsten Morgen sind wir Reiten gegangen. Mein Gaul war eher von der langsamen Schiene und so war ich meist das Schlusslicht der Gruppe. Nachdem ich mir jedoch einen kleinen Ast von einer Hecke abgerissen hatte und ihm damit ab und zu mal einen kleinen Klaps auf den Allerwertesten gegeben habe, ging es einigermassen :D

Mittags haben wir Piranhas geangelt, welche es dann abends zum Essen gab. Diese kleinen Biester haben wahnsinnig scharfe Zaehne und unser Guide wurde mittags auch ordenltich in den Finger gebissen. Ganz kranke Zeitgenossen schwimmen sogar im Fluss, wobei die kleinste Menge Blut einer Wunde, die Piranhas zum Angriff animiert und so hatte ein anderer Guide eine ordentliche Narbe einer Fleischwunde an der Wade.

Am letztes Tag sind wir dann morgens nochmal mit dem Boot den Fluss entlang geschippert und es hat in Stroemen geregnet. Als es dann in weiter Ferne zu blitzen anfing ist mir schon ein wenig mulmig geworden, aber das Gewitter kam zum Glueck nicht in unsere Richtung. Da es seehr kalt und nass war, uns der 100ste Kingfisher irgendwann auch nicht mehr grossartig interessiert hat, waren wir dann froh endlich wieder festen Boden unter den Fuessen zu haben.

Mittags ging es dann mit einem Minivan nach Bonito..

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