' Aus - Zeit ' travel blog

sogar zu einem Interview wir Klaus eingeladen, Thema: Tourismus in Uruguay

und dann machen wir uns aucyh schon auf den Weg zu den...

ACHTUNG hier ists gefaehrlich! und schon machts an "BUMMPARA" dass des Auto...

und am Weg sieht man schon was hier abgebaut wird

in so einem Loch verschwinden nicht nur Menschen...

ahhh, hier ist ein Arbeiter! Schnell mal fragen ob man da rein...

NA KLAR! und ich bin der Touristen Fuehrer und der Senior im...

das ist SEIN Hoehlen Labyrint in dem er schon riesige Ametisten gefunden...

das ist sein jetztiger Arbeitsplatz, voll von wunderschoenen Ametisten

so wie dieser

mit Schwarzpulver werden die schoenen Steine aus dem Fels gesprengt

mit dem Traktor wird der restliche Schutt entfernt

der Ametist wird aus dem Felsen dann weiter herausgebohrt, Klaus schaut ins...

sooo siehts dann innen drinnen aus!!!

4 Tonnen wiegt dieser Brocken mit einem riesogen Ametist innen drinnen der...

und schon wieder geht ein unglasublich interessanter Tag zu Ende

am naechsten Tag gehen wir es gemuetlich an, mit einem EIS-CAFE auf...

schmeckt suuuuper lecker und kuehlt den Cafe!

dann machen wir uns auf den Weg Arnold zu besuchen dessen Adresse...

Arnold freut sich ueber unseren unerwarteten Besuch und den guten Rotwein (den...

Sonnenaufgang...

und jetzt sitzten schon VIER! Oesterreicher in Uruguay an einem Tisch, Manfred...

wir beuschen den riesigen Stausee bei San Gregorio

und sichtlich gut gelaunt gehts retour zum Arnold um ein gutes Steak...

aber nicht bevor wir einen Besuch bei Dr. Doulittle und seinen Tieren...

also der Strauss war echt suess, der ist mir auf Schritt und...

Gott sei Dank war das Schein angehaengt!

am Abend feiern wir Abschied, Klaus und Manfred faehren am Morgen nach...

Arnlod fitlitiert das leckere Steak das wir am Holz gegrillt haben

der Abschied faellt schwer, vorallem wenn man so herzlich aufgenommen wird

ein Abschiedsfoto fuers Album, rechts Manfred (aus Innsbruck), dann Klaus, Arnold und...

da ich noch ein paar Tage in Uruguay verbringe, hab ich mich...

und Arnold zu helfen, ob ich holz hacken kann, na klar! Hab...

und hab mich am Wochenende am Strand entspannt und mir es so...

und dem Sonntaeglichen treiben zugesehen

bis die Sonne am Horizont untergegangen ist...


Ich weis garnicht so recht wo ich zum Schreiben anfangen soll, so viel gibts zu erzaehlen!

Die letzten zwei Wochen waren wirklich sehr interessant, ich hab mehr erlebt als in den drei Monaten in Ecuador! Dank Klaus bin ich an so viele schoene Plaetze gekommen die ich alleine sicher nie gefunden haette. Wir haben so viele nette Menschen getroffen und kennengelernt die ich mit meinem spanlisch nie angsprochen haette. Wir haben bei Bauern Halt gemacht die uns gezweigt haben wie sie arbeiten, wie viel der Grund kostet und wie die Grundpreise in den letzten 4 Jahren in die Hoehe gestiegen sind, Brasilianer, Englaender und andere Europaer kaufen zu wucher Preisen zig tausende Hecktar Land. Er klagt wie schwer es geworden ist seine Kuehe zu verkaufen, weil keiner mehr Geld hat um Rindfleisch zu kaufen. Wir sind in ein Kloster der Salesianer (urspruenglich eine alte Muehle) und haben einen Rundgang machen duerfen, an wunderschoenen Stauseen und Campingplaetzen sind wir vorbei und haben an Geschaeften Halt gemacht um Kaffee und hausgemachten Kuchen zu probieren. Wir waren bei einer Gaertnerei, haben mit der Besitzerin (einer gelernten Gaertnerin aus Nord Italien) ueber Grund und Boden geplaudert, wo sie das Gemuese verkauft. Am Abend haben sich Viehhaendler zu unserem Tisch gesellt und erzaehlt dass die Russen im Moment die bsten Rindfleischpreise zahlen (wenn sie zahlen). Eine alte Frau hat uns Ihr leid geklagt, dass sie niemanden zum plaudern hat, weil ihre beste Freundin vor einigen Jahren gestorben ist und andere wollen Ihr Leid nicht hoeren...

Wir waren in Mienen und haben Arbeiter beim Abbau von Ametisten zusehen koennen und noch sie vieles mehr!

All das war nur moeglich weil Klaus mit den Menschen hier hervorragend kommunizieren kann... ich merke wie wichtig es ist die Landessprache wirklich gut zu verstehen, da kann man erst wirklich verstehen was die Menschen hier bewegt!!!

Doch was ist eigentlich URUGUAY...???

fuer mich war da so ein kleiner weisser Fleck auf der Landkarte oberhalb von Argentinien und unterhalb von Brasilien... genau da ist Uruguay, ein kleines Land von dem es keinen Reisefuehrer gibt und auch nur sperrlich Reiseinfos...

Doch genau dieses Land, das keine Sehenswuedigkeiten hat, keine specktakulaeren Berge, Wasserfaelle oder Vulkane ist einfach "herzig"! Es ist so weitlaeufig, ruhig und besinnlich hier, kein Stress und keine Hecktik in den Staedten geschweige denn in den Doerfern, am Land oder auf den Strassen... Menschen sitzten gemuetlich mit Ihren Mate-Tee vor Ihrem Haus oder spazieren in den gepflegten Strasse auf und ab. Es gibt wirklich NICHTS "aussergewoehnliches" hier, vielleicht macht genau das Uruguay so gemuetlich. Oder sind es die Europaer die erst seit drei vier Generationen hier sind...???

Es gibt aber auch eine andere, nicht so schoene Seite...

Es gibt in Uruguay kaum einen Urwald und Ureinwohner mehr! Das ganze Land wurde "bereinigt" und in gigantisch grosse Monokulturen umgewandelt. Die Grossgrundbesitzer leben in Montevideo (oder anderen Gross-Staedten dieser Welt) und geben die Millionen aus und die Bauern arbeiten als "Gautschos" und "beherrschen" stolz auf ihren Pferd tronend die grossen Weiden der Millionaere und bekommen dafuer ein paar Pesos... das ist leider die Kehrseite!

Die Hauptverkehrsverbindungen sind alle recht gut asphaltiert, die Nebenstrassen durchwegs geschottert, mit genuegend Freiraum zum reiten und umherziehen.

Da kommt natuerlich in mir immer wieder ein kleiner Zweifel auf: Haette ich vielleicht doch schon frueher nach Uruguay kommen sollen um meinen Traum vom Reiten und mit Pferden zu arbeiten verwirklichen???

NEIN, es hat genau so gepasst wie es ist, denn ich glaub nicht dass ich die deutschen Touristen dann in Montevideo getroffen haette und dann waere ich sicher nicht zu spaet zu der Autovermietung gekommen wo ich Klaus asu Graz kennengelernt habe! Und dann waeren wir sicher nicht zu Arnold gekommen, ein Tiroler der hier schon seit 15 Jahren lebt und als Forst Ingenieur fuer Deutsche Grossgrundbesitzer arbeitet...

Ihr seht, da sind in einem Satz so viele "UND" eine Reihe von Ereignissen die sich alle schoen aneinander gefuegt haben! Das hab ich so in dieser Form noch nicht erlebt!

NEIN, NEIN, es passt schon so wie es ist, vielleicht ist ja das nicht mein letzter Besuch hier...

Denn wer weis was sich noch so alles auftut in den naechsten Tagen.

Arnold hat mich fuer Montag eingeladen Kuehe zusammentreiben, da braucht er immer wieder Leute die mithelfen... Jaaaaaa klar komm ich mit! Ich bekomme ein Pferd und darf mitreiten! Das ist ja grossartig! Wollt ich das nicht schon immer mal versuchen??? Und da wo ich jetzt bin, in San Gregorio ist es echt herrlich! Es gibt wunderschoene Straende mit ganz feinen weissen Sand, herrlich gruene Weiden rings um und ganz ganz nette Menschen die mich hier auch schon kennen (bei 2000 Einwohner keine grosse Kunst), denn nach einer Stadtrunde zu Fuss kennt hier jeder jeden. Arnold duerfte in der ganzen Stadt bekannt und sehr geschaetzt sein, denn wenn ich irgend wo hinkomme und gefragte werde was ich da mache sag ich einfach, ich bin aus Oesterreich und ein Freund vom Arnold, jaaa und bis jetzt haben mich alle sehr herzlich daraufhin begruesst...

Sooo jetzt werde ich mal Fotos hochladen und auch kontrollieren ob sie beim anklicken aufgehen so dass ihr sie ansehen koennt, denn einige lassen sich nicht oeffnen hab ich gehoert!

Ich hoffe ich kann Euch mit ein paar Fotos den "grauen" Alltag einwenig ertraeglicher machen!

Ganz herzlich Liebe Gruesse aus dem kleinen besinnlichen San Gregorio,

Franz



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