Far far away... travel blog

Abel Tasman Nationalpark

Abseits vom Pfad

lauschig

Angeberbucht...

x marks the spot...


In Marahau verbring man den Abend im Cafe, bevor man sich zwischen Pferden, Huehner und Lamas schlafen legt. Richtige Ferien auf dem Bauernhof. Ansonsten gibt es hier sonst nur noch "Woodstock Children" welche hier leben und ihren Alltag dadurch gestalten, indem sie Kunsthandwerk wie Jade-, Knochen- und Holzarbeiten herstellen.

Marahau ist aber auch gleichzeitig der suedliche Zugang zum Abel Tasman Nationalpark und desshalb der ideale Ausgangsort um den Park zu erkunden.

Der Nationalpark traegt seinen Namen dank einem Hollaender, Abel Tasman. Dieser Commander war unterwegs um von Indonesien aus das legendaere, grosse Suedland zu entdecken. 1642 erreichte er dann schliesslich die "Golden Bay". Nicht sehr angetan von den einheimischen Maoris und vier tote Matrosen zuruecklassend, kehrte er sobald wieder um und kam nie mehr zurueck. Er war es jedeoch, welcher dem Land seinen Namen gab: Nieuw Zeeland.

Erst 127 Jahre spaeter sollte ein weiterer Europaeer hierher zurueckkehren. Natuerlich Captain James Cook, welcher bis jetzt ueberall wo ich schon war seinen Namen hinterlassen hat! Cook hier, Cook da, Cook dort und ueberhaupt immer Cook, Cook, Cook! Trotzdem: Golden Bay ist wahrscheinlich die einzige Cook freie Zone im ganzen Suedpazifik...

Der Abel Tasman Nationalpark bietet 51km Wanderweg entlang der Kueste. Und waehrend man stunden- und tagelang an dieser Kueste entlang wandern kann, erhaelt man immer wieder atemberaubende Aussichten auf die Kuestenlinie, Sandstraende und kleine, idyllisch gelegene, vorgelagerte Inseln.

Wie fast ueberall in Neu Seeland ist auch diese Kueste dicht bewaldet und man sieht den Silberfarn zu tausenden. Dieses Nationalsymbol kann bis zu zehn Meter hoch wachsen und bietet somit fast ueberall Schatten.Die Unterseite der Farnwedel ist ganz weiss, was wunderbar mit dem sonstig vorherrschenden gruen harmoniert und der Pflanze auch ihren Namen gab: Silver Fern.

Hinzu kommen noch lauschige Baecje, welche sich den Haengen entlang ins Meer ergiessen.

Waehrend man dem Weg entlang folgt, wird man immer wieder von einem Tui, einem kleinen, Nektar sammelnden Vogel, begleitet. Dieser Tui gibt dabei Toene von sich, die fast schon als kitschig zu betrachten sind, waehrend er seine weissen Schwanzfedern von sich breitet und nervoes von Ast zu Ast springt.



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