Lilo & Peter: Trip 2008 travel blog

durch Auckland

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an die Westkueste

im Kauri-Museum von Matakohe

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Gum-Digger

Auch Oesterreicher buddelten hier.

Weihnachten zur Kaurizeit (ca. Ende 19. Jhdt.)

viele hundert Jahre alt

der Anfang vom Ende: die ersten Dampfsaegen

Waschtag in einem Buergerhaus

Saegewerk

liebevoll restauriert: das Postamt

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die Schule

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Wairoa River bei Dargaville

ueberall wassersportelnde Kiwis

im Kauri-Wald (Waipoa Forest)

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Lord of the Forest

zurueck zur Westkueste

wieder an der Tasman See

und die Sonne scheint schon den dritten Tag


Auf unserem Weg nach Norden kommen wir durch Auckland, halten uns da aber nicht weiter auf sondern sehen zu, dass wir die Kauri Coast erreichen: Das ist die Ostküste der Nordinsel unterhalb des Ninety Mile Beach. Im Waipoua Forest erreichen wir dann die Reste jener Wälder, die einst große Teile der Nordinsel bedeckt hatten - bis die wunderschönen alten Kauri (eine Koniferenart, die es nur auf Neuseeland gibt) dem Holzhunger der Maori und vor allem der europäischen Siedler zum Opfer gefallen sind. Der älteste überlebende Kauri-Baum - der "Lord of the Forest" - ist 1250 Jahre alt und das ist vergleichsweise jung, wenn man bedenkt, dass diese Bäume bis zu 4000 Jahre alt werden können.

Im Kauri Museum von Matakoe - der kleine Ort besteht praktisch nur aus dem Museum - widmen wir der Geschichte dieses Raubbaues an den Wäldern der Inseln einen halben Tag. So richtig an den Kragen gegangen ist es den Baumriesen allerdings erst, als die ersten dampfgetriebenen Sägen in den Wäldern auftauchten. Danach blieb von der Kauri-Industrie nur mehr das Schürfen nach dem Harz, das bis weit ins 20. Jahrhundert ein begehrter Handelsartikel war. Es gab auch ein "Austrian Camp" von Gum-Diggern hier.

Schön gemacht sind auch die Museen von Postamt und Schule. Einer Lehrerin beispielsweise war es vertraglich untersagt zu heiraten oder sich in Gesellschaft eines Mannes sehen zu lassen und sie musste täglich von acht abends Uhr bis sechs Uhr früh zu Hause sein, ausgenommen wenn sie an einer Schukveranstaltung teilnahm. Schon strenge Sitten das! Nicht heraus kriegen konnten wir, wie das mit den Lehrern gehalten wurde. Vielleicht gab es keine, weil die Männer alle Holzhacker waren.

Weiter fahren wir immer der Küste entlang, von Rawene nach Kohukohu sogar mit einer Fähre, was problemlos geht, billig ist und 100 Straßenkilometer spart bis zum Beginn des Ninty Mile Beach bei Ahipara, einem völlig überlaufenen Touristendorf, das entsetzlich an Pörtschach oder Podersdorf im Hochsommer erinnert. Warum der Ninty Mile Beach bei den Kiwis so beliebt ist, sehen wir erst hier: Man kann den ganzen Strand entlang - es sind zwar keine 90 Meilen sondern nur 65, aber immerhin - mit dem Auto fahren, und der Nervenkitzel dabei ist, dass man absäuft, wenn die Flut kommt.

Wir finden etwas weiter nördlich ein nicht ganz so überlaufenes Camp und bereiten uns erst einmal auf die letzte Etappe zum Nordcap vor.

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This entry shows picturs from the last Kauri trees, rest of the big forests covering the islands bevor Maori and Europeans killed them. After the museum in Matakohe and a short visit in the Kauri forest from Waipoua we had a good trip until the begin of the Ninty Mile Beach.



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