Lilo & Peter: Trip 2008 travel blog

Fahrt nach Norden

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Nebel am Morgen

Nebel am Morgen

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Bruecke ueber den Waikato

Von hier sind es noch 12 Kilometer ans Meer.

Duenenlandschaft an der Flussmuendung

Niemand kuemmert sich darum.

berechtigte Warnung

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ganz weit weg ein schwarzer Punkt ...

... der schnell größer wird

Kinderspielzeug

Strandwanderung zur Tasman See

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Camp-Chef Colin

Gery zeigt uns den Weg durch die Zaeune.

Guide Gery

Schaf-Rodeo fuer die Kinder

Die besorgten Eltern laufen mit.

Der Ritt ist zu Ende.

Der Sieger beim Interview.

die Reittiere

Zuschauer

Zum Schluss gibt's Zuckerln fuer alle.

Reitermaentel wie im Wilden Westen

jetzt geht's los

Maedchen machen auch mit.

Helfer passen auf.

Die Stars in der Manege.

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Für unsere Fahrt nach dem Norden nehmen wir eine schmale Straße, die bei Te Uku von der State 23 abzweigt und parallel zum Highway 1 verläuft. Diese Straße führt durch ein Hügelland von geradezu biedermeierlicher Ansicht. Dazu kommt das goldene Abendlicht und irgendwann beschließen wir, an dieser Straße einfach zu übernachten. Der Morgen sieht uns zeitig beim Frühstück, und das beschert uns wieder traumhafte Nebelbilder und schließlich eine Weiterfahrt, bei der wir mehr Truthähne auf der Straße sehen als Autos.

Knapp vor Tuakau erreichen wir bei einer weissen Betonbrücke wieder den Waikato River, hier allerdings knapp vor seinem Ende in der Tasman See. Ein Wegweiser steht da zu einem Camp in Port Waikato. Das sind nur zwölf Kilometer und wenn wir schon so lange immer wieder an diesem Fluss waren, können wir uns zumindest anschauen, wie er ins Meer fließt. Dass wir in diesem Camp den Colin kennen lernen werden, wussten wir natürlich nicht, aber manchmal hat man eben wirklich Glück.

Das Camp ist zwar viel größer als unser bisher schönstes in New Haven im Süden; aber Colin und seine Frau Christine betreuen mit Hilfe ihrer Staff die Gäste hier genauso individuell, wie wir das bei Lyndon und seiner Familie erlebt haben (s. Kapitel 23). Es ist zwar - zum Unterschied von New Haven - jetzt Peak Time und wir sind auf der Nordinsel, wo es ja um einiges mehr an Menschen gibt, aber die Atmosphäre hier ist freundlich und ruhig, auch wenn das Camp ziemlich voll ist. Wir beschließen spontan, einige Tage zu bleiben. Den Silvesterabend verschlafen wir, obwohl uns Colin beim Einchecken warnt - "It's New Years Eve and will be a little bit noisy. Is this OK for you?" - und am Neujahrstag wandern wir den ganzen langen Strand der Waikato-Bucht entlang bis zum Pazifik, zu dem wir wie Janet Frame nun auch schon bald "unser Pazifik" sagen können: Seit mehr als einem halben Jahr sind wir mitten drin.

Die Dünen hier sind eine sehr unstabile Angelegenheit und fangen vor allem im Winterhalbjahr an zu wandern, wobei sie immer wieder Überreste von Schiffswracks oder Maori-Artefakte frei legen. Sie dienen leider auch der Geschwindigkeits-Sucht jugendlicher Kiwis als Rennbahnen und kein Mensch kümmert sich anscheinend um die drohenden Warnungen, die Polizei am allerwenigstens. Aber das ganze Areal ist so groß, dass man genug Platz hat, um seinen eigenen Weg zu finden.

Am 2. Jänner lädt uns Colin in seine Farm ein, wo sich seine große Verwandschaft neben einigen befreundeten Familien versammelt hat und wo wir eine entzückende alte Dame kennen lernen, die auch schon einmal in Wien war. Und weil inzwischen drunten im Tal eine Veranstaltung namens "bush carnival" begonnen hat, bringt uns Gery durch die Zäune und über den Bach zum Ort des Geschehens, wo wir ein Schaf-Rodeo für Kinder mit erleben und junge Amazonen auf Kälbern und dann als Höhepunkt die lokalen Stars auf Bullen. Trotz der manchmal recht gefährlich aussehenden Stürze passiert nichts bis auf eine leichte Schulterverletzung und ein paar blutige Nasen und das ganze ist eine Riesenhetz für die Einheimischen, bei der sie offenbar ihre Wild-West-Träume ausleben, einschließlich der Reitermäntel, die manche hier zur Schau tragen.

Leider herrscht in unserer Speisekammer inzwischen Ebbe und tanken müssen wir auch wieder und in Port Waikato gibt es nur einen Greißler und der ist zwar freundlich aber sauteuer. Also verabschieden wir uns von Colin und seinen Leuten und fahren weiter nach Norden.

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Our way from Raglan to North was a small road beside the Highway 1 and guided us through a wonderful landscape in a golden evenings light. On top we stoped for the night and had a morning light with wafts of mist like a ferytale. After the hills we find us on the mouth from Waikato River which we came upon since weeks. Here we're near the river mouth and there is a signpost to a camp where we meet Colin, a camps chief like Lyndon in New Haven (see Entry 23). We spend three days here with walking in the dunes between the river bay and the pacific - like Janet Frame we could nearly say "our pacific" because we're closed with since more then half a year. One day we were invited from Colin to a "bush carnival", in fact a rodeo with sheeps for the kids, calfs for the young girls and boys and bulls for the local stars. It was a funny event.



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