Die Arbeiten am Reef gehen weiter und die ganze Umgebung gleicht immer mehr einer Baustelle. Wir finden immer mehr Quarzadern aber die Handuntersuchungen ergeben nicht das gewünschte Ergebnis. In der Zwischenzeit hat der kalte Wind zugenommen was die ganze Angelegenheit nicht angenehmer macht. Am Abend sitzen wir alle am Lagerfeuer zusammen und viele Geschichten werden erzählt. Santa der Baggerfahrer, er heisst so weil er wie der Nickolaus aussieht, berichtet immer wieder von den Aborigines von denen er zu einem Viertel abstammt.
Chuck hat gestern das Ergebnis der ersten Woche gebracht in welcher wir sichtbares Gold gefunden hatten. Auf jeden Fall reicht es um die laufenden Kosten zu decken welche ziemlich teuer ausfallen werden. Es ist aber eine Augenweide das Resultat der Schufterei zu sehen.
Morgen fahren wir nach Kalgoorlie zurück und werden von dort noch ein zwei Tage detekten gehen. Das Wetter wird immer kälter und am Wochenende ist Regen angekündigt. Ausserdem werde ich dem Superpit in Kalgoorlie noch einen Besuch abstatten. Mal sehen ob ich in noch auf die Kamera kriege da mir diese heute Abend auf die Erde gefallen ist und das Display hinüber ist.
Das nächste Mal melde ich mich von dem 800 km südlicheren Kalgoorlie. Das heisst nach drei Wochen Outback wieder in der Zivilisation. Ich freue mich schon auf eine lange Dusche, da wir hier draussen doch sehr haushälterisch mit dem Wasser umgehen.
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