Lilo & Peter: Trip 2008 travel blog

die Bucht von Lipah

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Morgenprogramm

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Die Boote kommen vom naechtlichen Fang zurueck.

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Morgenarbeit

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im Gemuesegarten

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Abend am Strand

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unser Bungalow

morgendlicher Gast

Schulkinder trainieren fuer den Unabhaengigkeitstag.

Made, der Sohn von I Nengah

Strandleben am Abend

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Lunch bei Mades Frau (li. vorn, neben Hans)

Garimo und Chris bei der Planung der Weiterreise

zwei schlanke Wiener

Volleyball

und andere Sportarten

Bilder von den abendlichen Strandwanderungen

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good by, Lipah


Von Ubud fahren wir über Sidemen mit seinen schönen Reisfeldern ans Meer. Das Pondok Vienna in Lipah nimmt uns freundlich auf und wir finden die meisten Leute, die wir von früheren Besuchen kennen, nach wie vor hier beschäftigt und fragen nach Heidi, Lucia und Toni mit ihren Kindern Alex und Tashi, nach Sabine ... Es ist wie heim kommen, obwohl die Bungalow-Anlage vor einem Jahr gebrannt hat und alle alten Bambus-Hütten weg sind. Die Steinhäuser haben den Brand überstanden und Made, der Manager, gibt uns wieder einen schönen Bungalow mit ungehindertem Blick auf das Meer. Wir sind fast drei Wochen da und werden dennoch nicht müde, jeden Tag dem Sonnenaufgang zuzuschauen, den Fischerbooten, die am frühen Morgen von ihrer nächtlichen Fangfahrt zurück kommen und dem Strandleben am Abend, wenn auch für die Einheimischen der Arbeitstag zu Ende ist und sich die Jugend hier trifft um zu schwimmen oder Volleyball zu spielen, letzteres übrigens auf einem recht hohen Niveau.

Hans, der Holländer, der ein Haus im Nachbardorf hat mit einem kleinen Betrieb, der vier Einheimischen Arbeit gibt, ist diesmal mit Tochter und Enkeltochter da und wir werden alle gemeinsam von Made zum Lunch eingeladen. Mit Garimo und Chris lernen wir ein nettes australisches Ehepaaar kennen, das ebenfalls schon viel herum gekommen ist. Jackie, eine Schweizerin, die wir durch unsere Freunde auf Flores kennen gelernt haben, ist mit ihrem Sohn da und der neunjährige Sohn von I Nengah, dem Chef-Kellner widmet uns etliche Abende. Ein Mal kommt seine dreijährige Schwester mit ihrer Mutter zu Besuch und adoptiert Lilo sofort als ihre "dadong" (Bahasa Bali für "Großmutter"). Fad werden kann einem bei sovielen "gesellschaftlichen Verpflichtungen" jedenfalls nicht.

In der "Bali Time" haben wir gelesen, dass es große Pläne für den Ausbau des Tourismus hier im Osten der Insel gibt und dass die Regierung dafür einen Haufen Geld zur Verfügung stellen will. Tatsächlich herrscht in den Küstendörfern eine rege Bautätigkeit. Es gibt etliche neue Hotels und Restaurants und die Zahl der Tauchshops hat sich vervielfältigt. Die Strasse ist auch in einem wesentlich besseren Zustand. Doch all das scheint uns eher eine Initiative der Kommunen und privater Unternehmer zu sein und Leute, die die Landesbräuche kennen, sagen auch, sehr viel von dem öffentlichen Geld wird möglicher Weise nicht einmal die Insel erreichen. Es ist auch wirklich fraglich, ob diese Erschließerei den sehr labilen Ökosystemen im trockenen Südosten der Insel so gut tun wird, weil ja ein Ausbau der Grundversorgung wie Wasser, Energie und Müllbeseitigung nach wie vor nicht geplant zu sein scheint. Etlichen Betrieben hier hat der neue "Goldrausch" jedenfalls schon jetzt nicht gut getan. Das Indra zum Beispiel, eine sehr schöne Bungalow-Anlage auf der Halbinsel am nordwestlichen Ende der Lipah-Bucht, ist bankrott und hat zugesperrt. Vielleicht lag das aber auch daran, dass das Indra-Management von je her stark überzogene Vorstellungen bezüglich der Preise hatte, die man hier verlangen kann. Wer für ein Zimmer 90 Dollar pro Nacht zahlen kann, fährt nach Sanur auf Urlaub und nicht nach Lipah.

Das Riff, unmittelbar vom Strand vor unserem Bungalow leicht zu erreichen, scheint uns in einem besseren Zustand zu sein als noch vor zwei Jahren. Nach einigen Schnorchel-Tagen legt sich Peter eine Mittelohrentzündung zu - allerdings wesentlich weniger schmerzhaft als die von Lilo und auch ohne Fieber - , und das verschafft uns den Kontakt mit dem Spital in Amlapura, das über eine sehr guten HNO-Abteilung verfügt. Die Abgabe der verordneten Medikamente ist für jemanden, der unter der Fuchtel der Qualitätssicherungsvorschriften des europäischen Gesundheitswesens gearbeitet hat, allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig: Die Antibiotika-Tabletten werden aus einer großen Plastikflasche in ein Plastiksackerl umgefüllt, auf dem nur steht, dass zwei pro Tag zu nehmen sind; eine Bezeichnung des Medikaments, des Wirkstoffes etc. gibt es nicht und als der lästige Tourist ersucht, den Wirkstoff (Cyproheptadin hydrochlorid 4 mg) auf der Vorratsflasche lesen zu dürfen, wird das mit einiger Verwunderung aber ohne jede Unmutsäußerung akzeptiert; immerhin steht auf dem Plastiksackerl, dass man die Tabletten "sesudah makan" schlucken soll, also nach der Mahlzeit. In Ubud kriegte Lilo ihre Medikamente in den Original-Folienstreifen, die mit Handelsnamen, Wirkstoff, Konzentration und Ablaufdatum bedruckt waren; das war aber auch um etliche Größenordnungen teurer; für Arzt und alle Medikamente zahlten wir dort rund 2 Millionen Rupies (ca. 140 Euro); in der "Provinz" (Amlapura) war das alles mit 60.000 Rupies (knapp 5 Euro) erledigt. Eine Abgabe von Tabletten in den Original-Handelspackungen mit Beipackzetteln ist wahrscheinlich in ganz Südost-Asien nicht vorgesehen. Aber die Beipackzetteln werden ja auch von den meisten europäischen Patienten nicht gelesen, weshalb es vielleicht wirtschaftlicher ist, wenn diese Dinger gleich der Apotheker weghaut.

In der Folge ist Lilo dann allein geschwommen und hat u.a. auch einmal einen kleinen Riffhai als Begleiter erlebt. Und nach den Sonnentagen am Meer wird es Zeit, nach Ubud zurück zu kehren und die Tickets für den Flug nach Flores zu besorgen. Ein Reisbüro, bei dem man sowas kaufen könnte, gibt es in Balis Osten nämlich noch nicht.

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We spend nearly three weeks at the wonderful beach in Lipah (Amlapura province, east end of Bali). Here we met four years ago Lucia and Toni with her children Alex and Tashi and the staff in Pondok Vienna remebers this family very well. The Management running the hotel seems to be able to hold the staff very long time and that's not usual in these business and in this country. The old bungalows made from bamboo burned down one year ago and any new houses have been build. The old stone bungalows had stand the fire and we get one with the marvellous view over the sea in the east and the daily sunrise and the sailing boats coming back early morning after fishing ...

Along the road from Amed to Lipah and Aas - the end of the sealed road - there are a lot of new hotels, restaurants, diving shops ... Things are going on to change also in the east of Bali. But the reef in front of our hotel is nice as before or even a little bit better and friends we met during former stays are here like Hans, a Dutch with his daughter and granddaughter and Jackie with her son and we meet new people like Garimo and Chris from Australia and had a lot of good talks together.

After any days Peter got a middle ear infection, really not so serious as Lilos', and in the hospital in Amlapura we got a professional help and any medicin. But swimming and snorkeling was not longer possible for him. So Lilo did it alone during the last days and was so lucky to see a reef shark. The reef in the bay from Lipah seems to be better than two years ago.

And after these sunny days it's time to go back to Ubud. We need our tickets to go to Flores and booking a flight ist not possible on Bali's east end ...



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