Cochabamba ist mit 620.000 Einwohnern ziemlich gross, liegt auf 2570 m Höhe und hat anscheinend ein ganz angenehmes Klima - wenn's nicht gerade regnet. Als wir ankamen regnete es und die Stadt war schmutzig und hässlich. Der Hauptplatz gilt als der schönste ganz Boliviens, was wir überhaupt nicht nachvollziehen konnten. Das einzig sehenswerte Gebäude ist der Stadtpalast des legendären Zinnkönigs Simón Patiño, zu Beginn des 20 Jh. einer der reichsten Männer der Welt. In einer 10 ha grossen Parkanlage steht sein Palacio de los Portales, im französischen Renaissancestil erbaut, mit Sälen, die der Alhambra und der Sixtinischen Kapelle nachempfunden sind. Interessant zu sehen, wie die Menschen in Potosí in den Minen schuften und der Minenbesitzer sich in Cochabamba einen Palast bauen lässt, in dem er aber schliesslich nie gewohnt hat.
Schliesslich waren wir auf dem Cerro San Cristobal, von dem man eine Aussicht auf die Stadt hat. Die Jesusstatue ist von innen begehbar, aber als wir da waren hatte Jesus leider geschlossen - obwohl Sonntag war!
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