Martin's Südamerikareise - erstens kommt es anders und zweitens als man denkt travel blog

Auf der Fahrt nach Tiwanaku.

Ansicht auf den westlichen Teil des "Kalasasaya", einer tempelartigen Sonnenwarte.

Blick auf die Cordillera Real mit Huayna Potosí.

Monolith Fraile - der Erste den man auf dem Rund gang zu...

Die berühmte "Puerta del Sol", mit dem...

Schöpfergott "Wiracocha" im Zentralfries.

Der schönste aller Säulenmonolith; "Ponce".

Man schaue sich die wunderschöne "Reliefbearbeitung", jedoch auch die (unmögliche) Haltung der...

Betty und Shirley, meine Ausflugsbegleitung, vor der Aussenmauer des Kalasasay.

Dessen perfekte Westseite.

Das waren wohl die Abflussrinnen für Regenwasser.

Der halbunterirdische Tempel mit seinen 175 eingelassenen steinernen Köpfe.

 

Wenn die Tiwanakesen keinen Besuch von weit her gehabt haben... ;-)

Eines der Ausstellungsstücke aus dem Museum - ein Löwenmensch mit einer Trofäe...

Der Monolith "Benett", welcher früher in La Paz gestanden hatte.

 

 


Mit Betty und Shirley besuchte ich die wichtigstee archäologischen "site" in Bolivia, Tiwanaku. Wir brauchten fast zwei stunden um dorthin zu kommen, obwohl es eigentlich nur etwa eine stunde dauern sollte, grund: in seja warteten wir eine dreiviertelstunde bis der Minibus voll war und bis schlussendlich noch irgendwelches Zeugs auf das Büschen geladen worden war. Unterwegs steigen immer wieder aus und wieder zu. Mich nervte es, dass wir so spät (knapp zwölf Uhr) waren, da das Licht um diese Zeit sicherlich nicht das Beste sein würde. Aber meine Bedenken waren wieder einmal unnötig gewesen. Beeindruckt hatte es mich alleweil. Die Kultur Tiwanaku hatte noch vor der ankunft der Inkas ihren Höhepunkt gehabt und zu Blütezeiten hatten wohl zehntausende in der Stadt gelebt. Was aber davon übriggeblieben war sind zum Beispiel die Tempelanlagen wie das Prunkstück der ganzen Anlage, der Sonnentempel "Kalasasaya", den semisubterranen Tempel oder die Erdpiramide. Es werden aber - wie wir gesehen hatten - immer wieder neue Dinge ausgegraben, welche neue Aufschlüsse über dies Kultur geben. Viele Dinge hatten mich fasziniert. So zum Beispiel das Mauerwerk des Kalasasaya. Es schien irgendwie so neu, perfekt (die Mauer waren fast fugenlos und so "linear") wie es bearbeitet war. Die wahren Highlights befanden sich aber auf dem Sonnentempel. Zum Beispiel gab es da die Säulenmonolithe "Fraile" und "Ponce", wobei der letztere besser erhalten war und eine faszinierende "eingravierte" Details aufwies. Merkwürdig ist wie die eine Hand dargestellt ist. Der Daumen der linken Hand ist oben, was anatomisch unmöglich ist. Weshalb hat man es so und nicht andersherum dargestellt?

Am bekanntesten ist wohl die berühmte "Puerta del Sol", welche ebenfalls mit einere faszinierende Friese aufwies, jedoch herausragend ist das zentrale Relief des Schöpfergottes "Wiracocha", aus dessen Kopf Schlangen- und Pumaköpfe herausragen. Im halbunterirdischen Tempel sind die über 150 Steinköpfe erwähnenswert, welche aus den Wänden herausragen. Eine gute Übersicht über die Anlage hatte man von der Erdpyramide aus.

In den zwei Museen erhielt man weitere Einblicke in die faszinierenden schöpferischen Tätigkeiten der "Tiwanakesen". So zum Beispiel war auch der wohl an die vier Meter hohe Säulenmonolith "Benett" ausgestellt, welcher zuvor lange Zeit in La Paz gestanden hatte.

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