PERU - mit Rucksack travel blog


Canon de Colca oder das Tal der Leiden

Motiviert und frohen Mutes haben wir eine 3-Tages Tour gebucht. Als wir am Morgen abfuhren wurden unsere Tour-Mates vorgestellt. Ursula und Juerg aus Chur. Wir hatten es sofort sehr lustig. Der Bus fuhr ab und ein toller Verkaeufer wollte uns eine Wunderpflanze verkaufen, nein danke. Also wir auf dem ersten Plateau angekommen waren, informierte uns die Reiseleiterin (Pati), dass gerade ein Autorennen zwischen Cuzco und Arequipa stattfindet und wir 5h Stunden warten muessten. Gut, gingen wir einen Tee trinken (Cocca Tee), war noch gut der Stoff. Also verbrachten wir die Zeit mit Blaudern und Zurueckwandern zum Bus. So um 15.00 ging es dann weiter wir erreichten Cabanconde um 19.00 Uhr anstatt um 11.00 Uhr

Pati informiert uns nun, dass wir den 3 Tages Trip erst am 2 Tag starten koennten. Was bedeutete, dass wir die ersten zwei Etappen in einem Tag wanderen mussten (1200m (4h) herunterlaufen und 700m/500m auf/abstieg 5h) somit waren wir am ersten Tag 9h unterwegs.

Um 0700 ging es dann los ein langer Abstieg gefolgt von einem kurzen Aufstieg und endlich Mittagessen. 1430 Aufstieg auf 2700m von 2000m ueber einen Sonnenhang. Zum Glueck war ein Gewitter im Anmarsch. Nein wir wurden nicht nass aber so war es viel angenehmer als an der Sonne. Um 18.00 kurz bevor es dunkel wurde, erreichen wir das Camp (Oase). Hier assen wir Spaghetti mit Tomatensauce und badeten. Muede und mit schweren Beinen gingen wir ins Bett und um 0200 aufstehen fuer 1200m Aufstieg nach Cabanconde. Es war super im Mondschein zu laufen, wenn da nicht dieser steile Aufstieg waere.

Angekommen in Cabanaconde um 0700 schnell fruehstuecken und den Bus nach Cruz de Condor nehmen. Dort angekommen durften wir die gewalltigen Voegel in der Kullisse des 2. tiefsten Canon der Welt beobachten, einfach genial.

Anschliessend begaben wir uns nach Chivay in die Thermalquellen und assen sehr gut in einen Restaurant.

Die Rueckfahrt war weit weniger spektakulaer als die Hinfahrt. Auch hier ueberquerten wir einen 4800m Pass.

Am Abend gingen wir mit Ursula und Juerg in Arequipa eine Pizza essen und gingen muede mit viel Muskelkater schlafen.

Weitere News folgen aus Puno so rasch als moeglich.

gruss stefan und cedi

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