Conny on Tour travel blog

2 Huebis vor den bekannten 'Bowen Falls'

...

durch den Dschungel gekaempft...

dramatische Sicht auf das Tal, diesmal ohne Nebel


Das Wetter war immer noch absolut der Hammer als ich aufstand!!

Um 8Uhr holte mich der Bus der 'Wilderness Kayaking' Gruppe ab und siehe da, wen traf ich, Andreas. Ich hatte ihn auf der Rueckfahrt im Abel Tasman Ntl. Park kennengelernt wo er auch wieich kayaken war. Sooo klein ist Neuseeland!

Wir mussten uns hier noch daemlicher anziehen da es bedeutend kaelter war als im Abel Tasman Park und so hatten wir neben Thermowaesche und Neopren auch noch Fleecemuetzen (rot/blau!!) und Kappen an. Ebe jo... nix mit gut aussehen... aber ich war echt froh - es war schweine kalt so frueh am morgen!

Am Deep Water Basin, weg von dem Touristen Bootshafen, luden wir unsere Kayaks ins Wasser und paddelten los. War wuuuuuuuunderschoen und auch wenn teilweise einige Boote und Flieger vorbei zogen hatte ich doch nicht wirklich das Gefuehl dass es ueberfuellt war da wir nicht Personen sondern eben nur die Transportmittel sahen. Tatsaechlich wird der Milford Sound aber von taeglich ca 4000 Leuten besucht waehrend der Hochsaison!

Auch wenn die kleinen Wasserfaelle alle ausgetrocknet waren war die Kulisse der teilweise bis zu 1700 Meter hohen Granitklippen absolut beeindruckend - vorallem vom Wasserlevel aus wo wir uns befanden! Beim paddeln zwischen den Felsen hat man schoen erkannt wie sich die Gletscher (von 2 Seiten aus) damals durch die Landschaft geschoben und die Tiefen kerben hinterlassen haben.

Faszinierend ist auch, dass sich auch auf diesen steilen Felswaenden Vegetation niedergelassen hat. Zuerst Moos was sich zersetzt und etwas Humus hinterlaesst was dann widerum Naehrstoff bietet fuer Farne. Das bildet noch mehr Humus und schliesslich wachsen sogar Beaume auf dem kargen Untergrund. Da es aber so steil ist halten sich die Wurzeln der Beaume aneinander fest was zwar clever ist aber dementsprechend verheerend wenn einer der Beaume schwach wird und runter faellt. In diesem Fall reisst er naemlich alle unten dran haengenden Beaume mit sich mit!

Nach unserer Mittagsrast auf einem Felsen sahen wir einen Fur Seal und wie daemliche Touris fuhren wir, da wir es mit dem Steuern nicht so im Griff hatten.., viel zu Nahe an den armen Kerl ran der dann von uns Deppen reissaus nahm...

Damit wir unsere Arme nicht mehr fuer die ganze Rueckfahrt in Anspruch nehmen mussten machten wir ein 'Raft up' und hissten ein Segel (alle Kayaks zusammen gebracht und mit den Paddeln ein Segel hochgehalten), das uns zwar langsam aber gemuetlich in Ufernaehe trieb!

Bevor wir wieder an Land gingen machten wir noch einen kleinen Abstecher ins Schilf was unsere ganze Paddelkunst erforderte - nicht einfach so ein Ding zu manoevrieren an Schilf vorbei und unter Baumstaemmen durch und am Ende waren wir in einem kleinen Dschungel... War wunderschoen und kam mir vor wie in den Everglades.

Als kroenender Abschluss kenterten unsere Norweger! Groehl!! Hatten schon den ganzen Tag mit ihrer Kayakerfahrung geprahlt und mussten jetzt unter unserem Gelaechter ihr Kayak auspumpen!!

Um 3 hiess es wieder Kanu verladen, umziehen und zurueck in den Bus. Wir haben auf dem Rueckweg nach Te Anau (ach ja, habe nicht erwaehnt dass die Tour mich zur naechsten Destination zurueck mitnimmt was mir eine Busfahrt mit Intercity spart) noch einige Foto-stops eingelegt. War cool weil ich ja gestern schon an einigen selben Stellen gehalten hatte und jetzt den Vergleich von Regen- und Sonnenlandschaft im Milford Sound hatte.

In Te Anau traf ich mich mit Andreas zum Pizza essen - hatten wir uns verdient!! Mmmmhhh, schmeckte gleich doppelt so gut wie sonst wenn man so lange draussen war!



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