Lilo & Peter Baumgartner: Asien 2006 travel blog

Delhi - Red Fort

Bikaner - geduldige Verkehrsteilnehmer

Katariasar

Kamelparade

Camel Racing Competition

Zuschauer bei der Touristen-Hochzeit nach dem Rajasthan-Ritus

Parade im Stadion

froehliche Taenze

Wird er der Mr. Biakner?

viel Arbeit fuer eine kurze Stunde im Stadion

"... something in your smile ..."


Gestern frueh sind wir mit dem Zug von Delhi kommend in der Wuestenstadt Bikaner gelandet und wohnen nahe dem Bahnhof im Jaswant Bhawan Hotel, das einer alten Karawanserei gleicht.

Delhi haben wir gern verlassen. Wir haben das Rote Fort gesehen - das gleicht einer riesigen Zwingburg mitten in der Stadt; heute weht stolz die indische Fahne drueber - und sind durch Old Delhi gewandert, das ein einziger riesiger Bazar zu sein scheint, in dem tausende Menschen, Tuk-Tuks (Mototrikschas), Fahrrad-Rikschas, Lastkarren, Mopeds, Autos aller Art und Altersklassen ... unentwegt hin und her sausen. Wir hatten unser Zimmer im Yatri Guesthouse nur fuer zwei Tage und das war nicht viel fuer das Organisieren der Weiterreise und die Bestellung eines Hotels in Bikaner. Zur Yami Moschee kamen wir erst eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang und wurden nicht mehr hinein gelassen (1 x Schuhe ausziehen erspart). In der Fatamuri Moschee waren wir immerhin im Hof und am Abend haben wir am Connaught Place den mit tausenden Lichtern geschmueckten Sikh-Tempel gesehen, weil, so haben wir's verstanden, die Geburt des Gruenders der Religion, Guru Nanak gefeiert wurde; das hatte einen unvorstellbaren Verkehrsstau zur Folge und gab einem schlitzohrigen Inder die Moeglichkeit, uns in ein Taxi zu schleppen. Mit vier Euro hielt sich der Schaden in Grenzen, weil uns aber an beiden Tagen in Delhi etliche Leute mit zeit- und geldfressenden Fehlinfos beliefert hatten, waren wir stark sauer. Wir werden in einem uns fremden Land nie wieder so hektisch starten. Fuer unsere Art des Reisens braucht man mehr Zeit.

Zu allem Ueberfluss brachte uns am 5. abends das vom Hotel gecharterte Taxi zum falschen Bahnhof, der Zug hatte drei Stunden Verspaetung und im Ticket-Office am Hauptbahnhof in Delhi hatten sie uns die falsche Fahrkarte verkauft. Aber schliesslich sind wir in einem zivilisierten Land. Mit ein bissl Verhandeln im Zug landeten wir am Ende doch in einem bequemen Vier-Bett-Abteil, zusammen mit zwei jungen Schweizerinnen. Die Nachtfahrt war nach dem D.-Stress sehr erholsam. Und in Bikaner haben wir bereits einige nette Leute kennen gelernt und finden den indischen Strassenverkehr nicht mehr ganz so schlimm.

Bikaner wird auch von einem riesigen Fort beherrscht - in dem und dem anschliessenden Museum wir heute ca 4 Stunden herum gelaufen sind - und von den Kamelen, die in stoischer Ruhe ihre Karren durch das Verkehrsgewuehl ziehen. Dazwischen trotten noch die heiligen Kuehe herum, die sich hier offenbar genau so selbst ernaehren muessen wie die Schweine in Ecuador.

Heute ist Sonntag, der 8. Jaenner und es hatte in Delhi 0,2 Grad Celsius - lt. Indian News der Kaelterekord seit 70 Jahren. Unsere Manager David hat uns einen Strahler ins Zimmer gestellt und die Schlafsaecke, die uns Ilse eigentlich fuer Nepal geschenkt hat, sind hier lebensrettend.

(Die beiden Fotos sind nur ein Test. Wir brauchen eine bessere Internet-Verbindung, um mehr Fotos zu laden. Vielleicht geht das erst in Bangkok.)



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