Axel in Asia travel blog

the bus to Phongsali - and the road...

...the surroundings make up for the dust you breathe...

...my first glimpses of Phongsali early in the morning...

results from my explorations: there is a pond,

some shacks

...and almost nobody on the road!

...well, except for these two fellas...

...looking down from the mountain: Phongsali above the clouds...

...with beautiful surroundings...

...and socialism visually still alive!


Phongsali - in my ears, this name sounded similar as 'Timbuktu' in the first explorers of Africa: It's very remote, the last Northern outpost before China, the only town in Laos ever reporting temperatures below freezing and you have to tackle "the hardest challenge, the road network of Laos has to offer to travellers" (my guidebook), which means an 11h-busride over bumpy dustroads. Well, I did have pure shockers of busrides before, so the atrributes 'bumpy' and 'dusty' had a certain familiarity, that appealed to me. Moreover the fact, that hardly any tourist go that far North surely attracted me to go there - and so I did: A day in a ramshakle bus full of goats, chicken, sacks of rice, oh yep - and Laotians... No other tourist in sight, but heaps of stunnig mountain-landscapes including very different hilltribe-villages outsinde the window. We actually passed a village, where all the women still walked around with uncovered breasts (sorry, guys, no pics from them, the server of my site has got strong anti-pornography-regulations...).

Anyway, of course we arrived after nightfall and with me wearing all the clothes I brought with me. I checked into an extremely bare guesthouse with the perspective to sleep a tickle longer than the day before, when I had to catch the bus at around six! But know, I hadn't thought about the weather! Everywhere in Northern Laos, the sun rises at around noon. Correction: It rises much earlier, of course, but needs until lunchtime to push through the clonds... So that means shivering with breakfast - and not being awakened early by sunrays poking through my sleeping goggles... The problem with Phongsali now was, that it lies at an altitude of 1400m and as such is situated ABOVE the clouds! At first, I was annoyed by the amount of light awakening me around six - but when I stepped into the sunlight, it was brilliant: You actually could walk around in T-shirts early in the morning and moreover enjoy this island-in-the-sky-feeling: Until noon, the mountain of Phongsali was bathing in a sea of clouds, with the occasional other mountain poking out of the mist here and there...

Apart of the unique Chinese atmossphere, my first glimpses of Vietnam and China, the enthralling old streets and houses and the nice little problem, how to find something to eat for lunch in a town comletely unused to tourists, this feeling of sunnily floating on a sea of clouds is my most impressive memory of Phongsali...

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Phongsali - dieser Name klang for dieser Reise in meinen Ohren wie 'Timbuktu' in denen der ersten Entdecker Afrikas geklungen haben muss: Es ist weit, weit entfernt von allem in Laos, die letzte noerdliche Station vor China, die einzige Stadt in Laos, die auch mal Minustemperaturen bekommt und fuer die man die "haerteste Herausvorderung, die das laotische Strassennetz zu bieten hat" (mein Reisefuehrer) annehmen und meistern muss. Letzteres bedeutet 12stuendiger Bustour ueber eine bergige, staubige und schlaglochreiche Strasse. Naja, ich hatte ja schon einige unueberbietbare Busfahrten auf dieser Reise ueberlebt, so hatten die Adjektive "bergig, staubig und schlaglochreich" einen netten, familiaeren Klang - und letztich war es auch weit weniger schlimm als so manche Tour in Kambodscha! Natuerlich war es vor allem die Tatsache, dass kaum ein anderer Tourist diese Strecke auf sich nimmt, die mich nach Phongsali in den hohen Norden zog - und die Aussicht auf eine dreitaegige Bootstour auf dem wunderschoenen Nam Ou als Rueckweg!

Also: Einen Tag lang in einem bereits x-mal wieder zusammengenieteten Bus, der bis unters Dach (Ha! Bloedsinn! Bis AUFS Dach!!!) mit Ziegen, Huehnern, Reissaecken, ach ja, und mit Laoten gefuellt war - letztere boten mir staendig scharfes Essen und LaoLao - scharfen Reiswhiskey - an, so wurde es auch nicht langweilig, obwohl ich mit niemandem sprechend gross kommunizieren konnte... Ausserdem gab es draussen genug Urwald, Bergszenerien und die unterschiedlichsten Bergvolkdoerfer zu bestaunen - wir stoppten sogar in einem Dorf, in dem die Frauen zwar alle traditionell gekleidet waren, aber eben durchaus barbusig rumliefen (sorry, Leute, keine Bilder davon, der Server meiner Website hat extrem strenge Anti-Porno-Regeln...)!

Nunja, natuerlich kamen wir in der Dunkelheit in Phongsali an und erstmals war ich fuer meine langen Fliessklamotten sehr dankbar. Das fast einzige Guesthouse war ziemlich rudimentaer und so legte ich mich bald mit der Aussicht schlafen, am naechsten Tag ein kleinwenig laenger schlafen zu koennen als am Tag zuvor, an dem ich ja um sechs in der Fruehe meinen Bus nehmen musste! Aber nein, ich hatte nicht mit den lokalen klimatischen Gegebenheiten gerechnet: Ueberall in Nordlaos geht die Sonne so gegen 12Uhr mittags auf, also, natuerlich steht sich schon viel frueher am Himmel, doch sie braucht bis Mittag, um die Wolken zu durchbrechen... Das bedeutet: Fruehstuck in Decken gehuellt mit Wolken vor dem Mund und nicht frueh und hell geweckt zu werden durch Sonnenstrahlen, die durch die Schlafbrille pieksen...

Das 'Problem' nun in Phongsali war, dass es auf 1400 Hoehenmetern liegt und damit OBERHALB der Wolken liegt! Zuerst war ich ein wenig, nunja, unwillig, diese massive Sonnenbelastung bereits so gegen sechs Uhr zu akzeptieren, doch als ich dann einmal vor meinem Zimmer in der Sonne stand, fand ich es brilliant! Man konnte wirklich frueh morgens im T-Shirt rumlaufen und dieses Insel-im-Himmel-Gefuehl geniessen! Bis mittags badet der Berg, auf dem Phongsali liegt, in den Wolken, die ein wenig unterhalb die Taeler decken - und in der Ferne hier und da sieht man andere bewaldete Kuppen aus dem Nebel stechen...

Abgesehen von der einzigartigen Chinesischen Atmossphaere, meine ersten Blicke auf China und Vietnam, die herrlichen alten Stasen und Haeuser und das nette kleine Problem, wie man denn nun in einer so untouristischen Stadt mittags was zu essen bekommt UND weiss, was man da isst, ist dieses sonnige Schweben in einem Wolkenmeer die eindruecklichste Erinnerung von Phongsali...



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