KARIN GOES FAR travel blog

Wir fahren dem Strand entlang

What a legend! Papi mit Kind und Bier laueft durch den Creek

Touristenaufmarsch

Wrack

Nochmal Wrack

Groooose Eidechse

Schildkroetli

Strand

Strand

Karin auf dem Indian Head

Die Jungs stuerzen hoffentlich runter!

Die Maedels uebernehmen das Steuer

Lake McKenzie


Sperrt Karin zusammen mit 7 extrem spaet pubertierenden Kanadiern in einen vollgepackten Jeep und ihr kriegt den ultimativen, voellig ausser Kontrolle geratenen Wutausbruck auf sicher.

Falls mich je jemand wuetend oder genervt erlebt hat, das war nichts im Vergleich zum 3 Tage anhaltenden Zustand in dem ich mich auf der Fraser Island Tour befunden habe.

Ich habe die 11 Personen Selbstfahrer Safari mitgemacht, welche sich selbst um Essen, Campen, Navigation und natuerlich das steuern des 4WD Jeep auf extrem unwegsamen Gelaende kuemmern beinhaltet. Ich hab mich gefreut, denn das klingt ja alles abenteuerlich, schoen und laessig. Aber leider hab ich meine Rechnung nicht mit meinen schlimmstmoeglichen Mitreisenden gemacht.

Um 9Uhr morgens hat unser designierter Fahrer den ersten Joint angezuendet, um 11Uhr (morgens wohlbemerkt) ist der 2. bereits auf dem Beifahrersitz eingeschlafen weil er schon derart betrunken war und bis 2Uhr Nachmittags kam nichts anderes mehr als Geruelpse und beleidigende, vulgaere nicht bloss Sprueche sondern Anschuldigungen gegenueber den nicht betrunkenen Maedels aus dessen Frazten.

Jeep entladen, Zelt aufbauen, kochen und abwaschen war somit automatisch in Kellys, Lauras (beide Englaenderinnen) und meine Haende gefallen. Wir zu diesem Zeitpunkt auch schon ziemlich beschwipst vom Frusttrinken, aber halt leider die einzigen auf der Tour, die ueberhaupt etwas Verantwortung und Organisation waehrend diesen 3 Tagen zu Stande brachten.

Die voellig aus Sand bestehende Insel, anscheinend die groesste der Welt war ganz ok schoen (die schoenen Sachen gibts auf den Fotos zu sehen). Dieser Trip haette ein einzigartiges positives Erlebnis werden koennen, wenn man bloss ne einigermassen anstaendige Gruppe zusammen gehabt haette. Aber die Kanadier welche sich schlimmer auffuehrten wie 14 jaehrige die zum ersten Mal ein Bier in die Hand gedrueckt kriegen, haben all dies zum Albtraum gemacht. Aber was solls, ich bin wohl inzwischen einfach zu alt dafuer und zu lange unterwegs um mich dieser Art von Kreatur anpassen zu koennen. Man kann ja nicht immer Glueck haben. Ich werd darueber hinwegkommen.

Immerhin hab ich am letzten Tag noch Jacqueline eine Schweizerin kennengelernt, welche in einer anderen Gruppe ein aehnliches Horrorszenario mitgemacht hat. Mit ihr konnte ich dann nach der ueberstandenen "Pruefung" den ganzen abend auf Schweizerdeutsch motzen. Hat das gut getan.

Nun hab ich Angst, dass mir das Pech wieder auf den Spuren ist und ich mit meiner Weiterreise morgen nach Byron Bay vom Regen in die Traufe falle. Ich hoffe bloss, dass mein Karma es nicht ganz so schlimm mit mir meint und ich nicht noch mehr Ableger dieser Spezie ueber den Weg laufe.



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