KARIN GOES FAR travel blog

4 Stunden warten am Grenzuebergang

Die Passtrasse runter

Marienstatue ueber Santiago de Chile

Santiago de Chile von oben

Park am Abend 1

Park am Abend 2


Die vorhergesehende 7 Stunden Busfahrt von Mendoza nach Santiago hat sich als 11 stuendige Odysee rausgestellt. Wir mussten rund 4 Stunden am Grenzuebergang zu Chile warten, da wohl irgendjemand in einem der vor uns stehenden Busse Drogen, Fruechte oder irgendwelche ausgefallene Souvenirs schmugglen wollte.

In der Chilenischen Hauptstadt angekommen, musste ich mir dann die Ueberredungsversuche meines Taxifahrers ueber mich ergehen lassen, der mich partout nicht in das von mir genannte Hostel bringen wollte, sondern in eines wo er Kommission kassieren wuerde. Schlussendlich hat er aber eingesehen, dass er da bei mir auf taube Ohren stoesst und ich bin endlich am Ziel angekommen.

Das Hostel Bellavista im gleichnamigen Quartier, welches das Ausgehviertel Santiagos ist, hat sich als beste Jugendherberge auf meiner bisherigen Reise rausgestellt. Kostete zwar satte CHF 20.00 im Mehrbettzimmer, was doppelt soviel ist, wie ich im Schnitt in Argentinien bezahlt haette, war aber sein Geld rundum wert. Die hatten sogar 1.20m breite Stockbetten, noch nie gesehen sowas.

Schnell musste ich festellen, dass mich der Preisschock wohl die naechsten 3 Wochen welche ich hier in Chile verbringen sollte, verfolgen wuerde. Fuer ein Nachtessen bei einem fuer europaeische Verhaltnisse mittelmaessigen Italiener habe ich inkl. Vorspeise, Hauptspeise, 2 Glaeser Wein und ein Wasser saftige CHF 38.00 bezahlt. Fuer ein Tagesbudget inkl. Uebernachtung von rund CHF 50.00, definitiv zu viel. Das haette ich dann von Suedamerika doch nicht erwartet, auch wenn Chile generell als teuer bewertet wird.

Grundsaetzlich hat man dann aber auch was vom Geld, was man mehr drauflegt als in Argentinien. Es faengt nur schon bei der Auswahl auf der Speisekarte an, geht ueber saubere Sanitaere Einrichtungen, schoen hergerrichtete Strassen und Parks und vor allem den Service, der ueber die noetigsten, meist unfreundichen Worte hinausgeht. Wenn man lieb war, liegt teilweise sogar ein Laecheln drin :)

Santiago hat mir als Stadt ganz gut gefallen. Das Zentrum selbst, huebsch und uebersichtlich fuer eine Hauptstadt, die Leute eher gemaehchlich unterwegs und die U-Bahn aeusserst benutzerfreundlich und somit die meisten Viertel angenehm zu erreichen. Eine Stadt wo auch ein Buenzlischweizer mit gewissen Anspruechen wohl ganz gut leben koennte.

Am 2. Tag habe ich mich mit Scott (ich gebs zu, schon wieder ein Amerikaner) getroffen, den ich in der Jugendherberge in Mendoza kennengelernt habe und zufaellig am selben Tag wie ich auch nach Santiago gefahren ist, sich aber eine Unterkunft am anderen Ende der Stadt ausgesucht hat. Wir haben zusammen die Stadt sowie den Hausberg bwz. Huegel erkundschaftet und sind mindestens 15km zu fuss gegangen an diesem Tag.

Viel mehr hab ich in Santiago selbst nicht unternommen. Der 1. Eindruck von Chile somit sehr positiv, in der Hoffnung, dass ich noch mehr davon zu Gesicht und auch zu Spueren bekommen wuerde. Bin gespannt.

ENGLISH:

The forecasted 7 hours busride from Mendoza to Santiago turned out to be a 11 hours odyssey. We happened to wait 4 hours at the boarder crossing to Chile, supposedly because some bloody tourist tried to smuggle some drugs, fruits or some curious souvenir.

Finally arriving at my chosen housing in Santiago de Chile, the Bellavista Hostel in the same named quarter, which is by the way the going out neighborhood of Santiago, I was very pleased with the surprisingly cute, clean and friendly accomodation there.

Ok, it cost about the double of what I would have paid at an Argentinian Hostel, but that money was totally worth it.

Pretty soon I had to find out, that this priceshock will be following me constantly in the next about 3 weeks I'm supposed to stay in Chile. But at least you know why you spend some more money in causes. It starts with better choice on the restaurants' menu, nice and clean touristic infrastructures, and remarkable better service than back in Argentina.

The city Santiago the Chile surprised me with its clean streets, well organised Subway system, a quite easily overlooking city center with well-kept shady parks and pretty laid back people walking thru the streets. Also thanks to the splendid weather, I spent a great day sightseeing or say mostly walking downhill the town's landmark mountain Cerro San Francisco with Scott an American guy, I already met back in Mendoza and who also somehow found his way here to Santiago.

This is more or less, what I undertook in Santiago. I quite positiv first impression of Chile and I look forward to see and experience more of it soon.



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