KARIN GOES FAR travel blog

Jamie und ich mit Guide beim Roessli reiten

Brauchts dafuer Worte ?

Die Finca des Weinguts

Tupac und ich

Andengebiet 1

Alte Eisenbahnbruecke des Transandinos

Andengebiet 2

Andengebiet 3

Puente del Inca

Gipfel des Aconcagua

Alter Grenzuebergang zu Chile

Christusstatue auf 4000m.ue.M

Stadtpark in Mendoza 1

Stadtpark in Mendoza 2

Stadtpark in Mendoza 3

Im Stadtpark in Mendoza 4

Ich im Stadtpark in Mendoza


In Mendoza angekommen, hat uns als erstes ein Kaelteschock und als zweites Francisco erwartet.

Francisco ist Helfer und die Rechte Hand von Lars, einem Daenen, dem die Wohnung in Buenos Aires welche ich mit den Jungs gemietet hatte gehoerte. Der hat mir damals als ich die Wohnung abgegeben habe angeboten, einige Tage auf seiner Finca in Mendoza zu einem Spezialpreis zu verbringen.

Dieses Angebot habe ich dankend angenommen und mit Jamie 3 angenehme ruhige Tage auf der Finca verbracht. Das ganze Gut beeinhaltete ein grosses altes Landhaus, Weinreben, Guemueseanbau, einen Swimmingpool sowie 3 deutsche Schaeferhunde. Da die 3 Hunde den Pool ebenso beanspruchen wollten wie ich, hab ich ihnen den Vortritt gelassen und das mit der kuehlen Erfrischung am Nachmittag bleiben lassen.

Am ersten Abend sind wir dann auch gleich Roessli reiten gegangen (was im Preis inbegriffen war) um die Gegend zu erkundschaften. Der Sonnenuntergang war traumhaft, fast so schoen wie der ueber dem Zugersee :). Nicht so schoen war, dass ich mir ungluecklicherweise dabei einen Nerv im Ruecken eingeklemmt, im Volksmund einen "Haexenschuss" geholt habe, was mich fuer den restlichen Tag und den danach, mehr oder weniger lahm legte. War aber alles nur halb so schlimm, denn ausser zu lesen, essen, schlafen und eben Roessli reiten gabs da ueberhaupt nichts zu tun. Sozusagen genau das Richtige fuer uns zwei stressgeplagten Stadtmaedels.

Dank meinen nun zwangsmaessig zum Zuge kommenden Pilates Uebungen, habe ich den schlimmsten Teil der Rueckenschmerzen innert 2 Tagen fast weggekriegt. Juhuii, Erfolg.

Nach 3 Tagen Abgeschiedenheit von der Zivilisation musste Jamie wieder zurueck in den Rachen es Loewen, nach Buenos Aires und ich habe mich in die Stadt Mendoza in ein herziges kleines Hotel begeben. Wieder ein Einzelzimmer mit eigenem Bad. Die Zeitraueme zwischen denen ich das Gefuehl habe, ich braeuchte wieder mal etwas Zeit fuer mich alleine, werden schon nach 2 Monaten bedenklich kuerzer. Langsam muss ich aufpassen, das wird ein teurer Spass.

Mendoza liegt auf 760 M.ue.M und gefaellt mir an sich ganz gut. Eine Mittelgrosse Stadt mit allem was man braucht, aber nicht so gestresst und gesonbt wie Buenos Aires.

Von hier aus habe ich einen Ausflug in die Anden bis an die Chilenische Grenze gemacht. Das Durchschnittsalter der Tourteilnehmer habe ich mit meinen 25 Jahren mindestens um die Haelfte runtergedrueckt, was diese aber nicht davon abhielt sich wie eine 2. Klaesslerkalsse auf Schulreise zu benehmen. Ich habe, um niemanden zu beleidigen tapfer mitgeklatscht aber das rumjohlen ging mir dann definitiv zu weit. Abgesehn von 2 aelteren amerikanischen Herren, welche die Hoehe nicht ertrugen, war ich die einzige nicht Argentinierin. An diseem Tag bin ich Sesselibahn gefahren, habe die Puente del Inca, eine von Mineralwasser natuerlich geformte Bruecke die ganz gelb ist gesehen und war am alten Grenzuebergang zu Chile, wo sie auf 4000m eine Christus Statue zum Zeichen des Friedens zwischen den beiden Laendern aufgestellt haben. Eines der Highlights des Tages war aber der Gipfel des Aconcagua (mit 6970m hoechste Gipfel ganz Amerikas) den wir von rund 30km Entferung fast Wolkenlos bestaunen konnten. Wegen der Hoehenunterschiede doch ein recht anstrengender Tag, aber hat sich definitiv gelohnt.

Der Ausflug war gestern und seit langem schreibe ich wieder mal im Praesens. Heute war ich noch im Stadtpark St. Martin, der mindestens eine Flaeche der Stadt Zug hat und einen eigenen kleinen Hausberg beeinhaltet. War ganz nett. Nun schreibe ich endlich meinen letzten Bericht um diese Homepage endlich wieder mal uptodate zu haben.

Dies hier ist mein letzter Tag in Mendoza und somit auch in Argentinien. Morgen gehts ueber die Anden rueber nach Chile in die Hauptstadt Santiago. Bin gespannt, was das Nachbarland so zu bieten hat.

Gedenke mich bald wieder zu melden. Bis dann, have fun....

ENGLISH:

Arriving in Mendoza we were shocked about the cold and cloudy weather. Coming from 37 Celcius smoggy Buenos Aires to a 15 degrees cold Mendoza on 740m above sea level was a drastic change.

Fortunately there was Francisco who picked us up to bring us to 40km further San Martin to the finca where Jamie and I booked a room to recover from busy citylife.

The manor contained a old big country house, a winery, a market gardening, a swimming pool and 3 German shepards. Unfortunately the pool was a bit too cold even though the temperatures raised in the afternoons.

The first evening we went right on for horseback riding. The landscape and sunrise were magnificent. Less magnificent was that I squeezed a nerv in my back, what pretty much paralized me for the rest of the day and the day after.

Thank to my pilates exercises, I fortunately managed to recover pretty quick from my backache. The pain didn't even really bother me, because there was anyway nothing else to do than eating, sleeping, reading and.... horse back riding :), exactly the right thing for two stress plagued citygirls. We enjoyed those 3 days doing nothing a lot.

After that, Jamie had to go back to busy Buenos Aires and I went to the citycenter of Mendoza, staying in a tiny little hotel.

From there I made a oneday excursion up to the Andean hights. I was by far the youngest in the tour group but definitely not behaved as childish as the most others. Except of two older American guys who didn't support the hight, I was the only non Argentine person. Somehow I'm impressed about this group dynamics they develop, but somewhere there is a limit of supporting all that clapping and jeering in a 15person tourbus.

The tour itself was terrific. We went up the with a chair lift in Penitentes to see the valley from above. We went to Puente del Inca a yellow colored bridge formed by natural waterways, we had a very luckily great view of the highest peak all over America the Aconcagua with its 6970meters from about 30km distance. The days highlight was the ancient border crossing to Chile on 4000m above sea level where they put a christ statue as a symbol for peace between the two countries. Due to the huge altituede differences, this day was pretty exhausting but definitely worth it.

The city of Mendoza is a very enjoyable, pretty laid back city with a marvelous city park, everybody should in any case pass by, if visiting this city.

The last day in Mendoza was simultaneously my last day in Argentina. After almost two month, I finally left my first country of my travels to head over to Chile.

Read more about the neighbouring country in my next report of Santiago de Chile.



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