KARIN GOES FAR travel blog

Robinson Crusoe Island

Robinson Crusoe Island

die Insel.....

Krebs

...die Insel

Mein Zimmer

Beim Kokosnuss pfluecken

Tanzshow

Abendunterhaltung

Booze Cruise

die Insel

Da hat sich jemand einen Spass erlaubt und ist ins Bild gegumpt

Die Insel

Irgend eine Insel auf der Inselbesichtigungscruise

Karin

einfach weil mir die Stimmung von diesem Foto gefaellt

ein Boot

nochmals irgendwelche Inseln


Bisher waren Eingeborene fuer mich kleine, flinke zurueckhaltende meist scheue und reservierte Menschen von dunkler Hautfarbe und eine beim besten Willen mir unverstaendliche Sprache sprechend. Auf Fijianer treffen bloss die beiden letzteren Merkmale zu. Im Flug von LA nach Fiji erhielt der Begriff Einheimischer eine neue Bedeutung fuer mich. Suedpazifiker, wie ich sie hier mal nenne, sind in allen Belangen einfach nur massiv. Masse in Hoehe, Weite und Stimmlage. Laut, etwas ungehobelt, und jederzeit zu einem Schenkelklopfer aufgelegt, schien mir dieses Volk die wohl passendste Reisegesellschaft auf einem 11Stunden flug zu sein, die man sich wuenschen kann!!! Und trotzdem hab ichs ueberlebt :-)

In Nadi der Touristenhauptstadt Fijis angekommen, hab ich mich nach den zu erwartenden Militaerpatrouillen umgesehen, da die Streitmacht vor ein paar Tagen mal eben beschlossen hat, die Landesregierung zu stuerzen. Die Nordfijier schien das aber nicht wirklich zu kuemmern, hab nix mitbekommen, und bin fast etwas enttauescht, kein Spektakel miterlebt haben zu duerfen auf der Robinson Crusoe Island angekommen. Das Backpackerresort bot allen Luxus an den sich ein Rucksackreisender gewohnt ist. Ein Bett, Frischwasser, warmes Essen, einen Strandabschnitt mit Haengematten und damit man auch ja daran erinnert wird, dass das Leben nicht perfekt sein kann.... unmengen von kampfstechenden Viechern.

Als zusaetzliches Goodie wurde, da weder Sightseeing auf, noch Flucht von der Insel moeglich war, eine umfangreiche Palette von Unterhaltung angeboten. Angefangen bei den konventionellen Aktivitaeten wie Schnorcheln oder Kayak paddeln, stand ausserdem Kokosnussschmuck basteln, was ich mir natuerlich nicht entgehen lassen hab, Karbbenjagd, eher was fuer die Jungs oder Pflanzen fuer Medizin sammeln auf dem Programm. So richtig Spass haben konnte man auf der Trunkebolde-Sonnenuntergangs-Boetlifahrt oder bei den zur fotgeschrittenen Nacht- bzw. Promillezeit Gruppeninselspielen.

Ich habe meine 5 Tage dort gemuetlich genossen, und endlich mal wieder etwas gesunde Farbe aufgesetzt.

Nachdem ich mich inzwischen wohl beim Guiness Buch der Rekorde melden koennte, fuer die meisten Mueckenstiche auf einem einzigen lebenden Menschenkoerper, die Tanzshow vier mal mitverfolgt, mindestens 73 Mal die 'Bula ebribadi' Szene mitgemacht habe und das Kaltwasserduschen mit dem Kuebel-Seilzug-System nicht mehr ganz so abenteuerlich sondern einfach nur noch muehsam fand, wars dann ausch schon wieder Zeit aufzubrechen.

Am Tag vor Weiterreise noch die obligate Inselbesichtigungs Katamaranfahrt hinter mich gebracht und in Nadi im wohl schlechtest gefuehrten Hostel ever uebernachtet. Ich erzaehl die Geschichte hier nicht in allen Einzelheiten, es wuerde den Rahmen sprengen. Aber nur so fuer einen kurzen Einblick: es beinhaltet Transvestitenreceptionisten und umher jagende Ratten im mit dem ekelhaftesten Teppich belegten Esszimmer. Also nur so fuer den Fall, dass jemand in Fiji vorbei kommt, kommt ja nicht in Versuchung im Nadi Downtown Backpacker zu uebernachten. Dieses Hostel ist absolutes No-go!!!

So und nun ist fertig mit Bacardi feeling Inselbackpacking fuer eine Weile. Es geht weiter nach Sydney, in die Zivilisation und ab hinter die Buecher.



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