KARIN GOES FAR travel blog

Unser zu Hause mit Eugen unserem Bewacher

Aussicht vom Schlafzimmer aus

Ich habe Eugen gefangen

Scott installiert unsere Dusche

Erfolgreicher Fleischkauf in der Dorfmetzgerei

Scott mit seinem fahrbaren Untersatz


Also weiter am naechsten Tag um die Costa Alegre nach einem geeigneten zu Hause fuer Haengematten campen abzuklappern. Nach langem suchen und wer weissen, obs sicher genug ist, haben wir uns in einem abgelegenen und halb weggewindeten Palapa (Strohhuette) nahe des Fischerdoerfches Tenacatita einquartiert.

Kurz vor Sonnenuntergang haben wirs knapp noch geschafft unser Lager aufzubauen, das Dach des Hauses soweit zu reparieren, damit es uns beim ersten Regentropfen nicht gleich wegschwemmt und am Strand Brennholz fuers Abendessen zu sammeln.

Beim Holz suchen bin ich auf einen toten, ausgedoerrten ekelhaften Fisch gestossen, den wir Eugen tauften und kurzerhand zu unserem Hausbewacher ernannten der die boesen Geister fernhalten sollte.

Viel mehr spektakulaeres ist Gott sei Dank waehrend unseren 4 Tagen dort nicht passiert. Hatte zwar nachts bei jedem Gerauesch dauernd ein etwas mulmiges Gefuehl, habe aber darauf vertraut, dass Scott mit dem Messer welches er zum schlafen in der Haengematte immer griffbereit hielt im Notfall auch wirklich umgehen konnte.

Tagesueber wars paradiesisch ruhig, wenn auch zum Ausruhen und Nichtstun nicht viel Zeit blieb. Ich fuehlte mich wie auf einer Robinsoninsel wo man fuers zubereiten einer Mahlzeit inkl. Holz suchen, Feuermachen, Kochen, Essen und Abwaschen im Meer rund 3 Stunden benoetigte. Ausserdem diente uns der Ozean fuer 4 Tage als Badezimmer.

Trotz unuebertriebenen, sage und schreibe ungefaehr 150 eingefangenen Mueckenstichen, unruhigem Schlaf, unertraeglicher Hitze und Luftfeuchtigkeit waren diese Tage ein riesen unvergessliches Erlebnis fuer mich.

Fuer das nur halb auf 6 Pfosten stehende Palapa haben wir zum drin wohnen natuerlich nichts bezahlt und somit habe ich schon 2/3 meiner Haengematte rausgeschlagen. Toll nicht?

Abgesehen vom Ozean und der installierten Wasserflaschenkonstruktion hatten verfuegten wir ueber keine Waschgelegenheit, was mich nach 3 Naechten nach einem mueckenlosen zivilisierten Zimmer mit Bad sehnen liess. Scott konnte es kaum mehr ertragen das Meer vor der Nase zu haben, sein Surbrett jedoch bloss fuer klaeglich misslungene Fischfangversuche benutzen zu koennen. Also haben wir beschlossen in die Zivilisation zurueck zu kehren und zwar diesemal so richtig mit Kultur und Klimaschock. Es ging in die 2. groesste Stadt Mexicos auf 1540m liegend nach Guadalajara.



Advertisement
OperationEyesight.com
Entry Rating:     Why ratings?
Please Rate:  
Thank you for voting!
Share |