Mandy goes to Australia travel blog

 

 

 

 




Auf dem Weg nach Rockhampton fing mal wieder die Benzinlampe an zu leuchten, wie sie es sooft tut auch wenn noch genügend drin ist. Die 110km bis zur nächsten Tankstelle haben wir dennoch nicht geschafft, denn Steffi schrie plötzlich panisch „der Benzin ist alle ich kann nicht mehr Gas geben“… und so erlebten wir wie es ist wenn einem der Benzin ausgeht. Zum Glück hatten wir die schönsten Sommerkleider an als wir die letzten 16km in die Stadt trampten. Nicht mal eine Sekunde standen wir am Straßenrand als uns schon der erste gutaussehende Mann mitnehmen wollte. Unser netter Fahrer erwies sich auch als guter Reiseführer für Rockhampton – der Rindfleischhaupstadt Australiens. Er entschuldigte sich dann auch an der Tankstelle das er uns nicht mehr mit zurücknehmen kann aber er muss leider zur Bank. An der Tankstelle gab es keine Kanister… und so kam es das ich die 3 Bauarbeiter mit Lastwagen fragte ob ich ihren ausleihen kann. Das war auch kein Problem nur leider konnten sie uns nicht mit zurücknehmen da kein Platz mehr im Auto war. Sie warten auf den Kanister einfach bei unserem Auto. Der Kanister ist voll und eine Mitfahrgelegenheit zum Auto ist auch innerhalb von 5 Minuten gefunden. Am Jucy warten dann auch schon unsere Bauarbeiter die uns netterweise das Benzin einfüllen.

Innerhalb von 30 Minuten ist die ganze Geschichte vergessen und wir fahren weiter!

Ein paar Stunden später …

Leider hat uns der Jucy wieder mal einen Strich durch die Reiseroute gemacht. Denn als wir zwischen Emu Park und Yeppoon kurz anhalten um auf Toilette zu gehen gibt der gute Jucy beim losfahren einen gewaltigen Knall von sich. Wir konnten die Ursache nicht feststellen also sind wir weitergefahren. Schon nach kurzer Zeit blinkte die Batterielampe und die Servolenkung viel aus, auch das Licht wurde immer schwächer. Wir haben es noch bis zur ersten Tankstelle in Yeppoon geschafft wo dann auch nichts mehr ging. Wir haben mehrmals Starthilfe bekommen aber nichts half. Netterweise durften wir am Rande der Tankstelle übernachten. Am nächsten Morgen mussten wir bis um 9:00 Uhr warten bis das Jucy Büro aufhatte dann konnten wir Hilfe rufen. Ich hatte schon einen Mechaniker vom Bootsverleih nebenan gefunden der das Auto inspizierte. Seine fachliche Meinung war: das Auto ist Schrott!

Der Pannenservice war dann schnell da und Gregg meinte „ohje… ich hole einen Abschleppwagen“. Und so kam es das wir 9:45 Uhr mit Mark im Abschleppwagen saßen und der Jucy hinten auf der Ladefläche stand. Auf dem Weg zur Werkstatt gab uns Mark dann seine Telefonnummer mit dem Kommentar : „Normalerweise mach ich das ja nicht aber falls noch was passiert oder ihr länger hierbleiben müsst, ruft mich an!“ In der Werkstadt hatten sich schon alle Männer auf den Besuch der 2 Deutschen liegengebliebenen Mädels eingestellt. Nachmittags um 2 ging es dann mit gebautem Auto und 2 Tage Geld zurück weiter.





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