KARIN GOES FAR travel blog

Palapa im el Retiro Hostel

Tropfsteinhoehle in Lanquin

wieder Hoehle

nochmal Hoehle

und Hoehle zum letzten mit mir

Dani und ich beim Znacht vom Strassenstand

Semuc Champey vom Aussichtspunkt aus

Semuc Champey zum baedele

Semuc Champey


Ich hatte etwas Bammel vor der langen Reise quer durchs Land von San Pedro nach Lanquin. Bin nachts um 2.30h aus dem Hotel aufgebrochen, habe mitten in der Nacht fast 5 Stunden Chickenbusfahrt ueber uebelste Fahrwege, diese "Strassen" zu nennen waere etwas uebertrieben, nach Guatemala City als einziger weiblicher Fahrgast hinter mich gebracht. Dort hat mich der Busfahrer an einen "Freund" von ihm weitergegeben der mich in dem Arbeiterviertel sicher zu einem Taxi bringen sollte. Natuerlich nicht ohne mich mit dem Taxifahrpreis uebers Ohr hauen zu wollen, aber da war er bei mir an der falschen Adresse. Ich habs ohne Schiesserei und Raubueberfall durch die ganze Stadt zum naechsten Busbahnhof geschafft (nur schon im Taxi sitzend ist einem dieses Moloch nicht wirklich geheuer), dort den naechsten Bus nach Coban geschnappt und hab aufgeatmet als ich damit endlich und hoffentlich fuer immer aus dieser Hauptstadt raus war.

5 Stunden spaeter in Coban angekommen, hatte ich nachmittags um 13.15h den letzten Bus nach Lanquin meiner gewuenschten Enddestination bereits verpasst und musste mich somit an ein privates Minibusunternehmen widmen, welche normalerweise erst dann abfahren, wenn der Karren voll ist. Mir wurde aber versichert, dass sie nach einem Fahrplan fahren und somit spaetestens in 15 Minuten weg waeren. Natuerlich sass ich wie erwartet 45 Minuten spaeter noch immer dort, gefolgt von Gefluche auf Schweizerdeutsch welches dem Chauffeur galt. Ich war zu muede um mich auf Spanisch laecherlich zu machen. Aber was auch immer, ich habs nach weiteren zwei Stunden im Minibus wo immer noch einer mehr rein passt wortwoertlich ueber Stock und Stein endlich doch noch nach Lanquin geschafft, und ich war erstaunt wie einfach diese ganze Reise, sozusagen ohne Zwischenfaelle vonstatten gegangen ist.

Im el Retiro Palapa Hostel bin ich gleich Dani begegnet, den ich vor zwei Jahren am Open Air Frauenfeld kennengelernt habe. Wir haben schon vor seiner Abreise im September hin und her gemailt, wo wir uns gemaess jedermanns Reiseplan wohl am ehesten treffen koennten oder wuerden. Leider haben wir so keinen Matchpoint gefunden, sind uns dann aber trotzdem hier zufaellig ueber den Weg gelaufen. Was fuer eine nette Ueberraschung den Dani gleich im Zimmer nebenan anzutreffen. So hatte man sich einiges zu erzaehlen und ich konnte ganze 3 Tage lang wiedermal Schwiizerduetsch plauederle. Mann, habe ich viel gschwaetzt!

Zu den Attraktionen in Lanquin zaehlen die Tropfsteinhoelen welche wir uns am Tag zwei reingezogen haben sowie das 10km entfernete Semuc Champey dessen Fluss am Hang einige groessere Terrassenpools bilden wo man sich drin rumtummeln kann. Semuc Champey stand am Tag 3 auf dem Programm, war ein angenehmer Ausflug, schoene Aussicht vom Aussichtspunkt ueber den Pools aber mir Gfroehrli was das Wasser etwas zu kalt um es zu geniessen.

So und somit ist die Lanquin Zeit schon wieder abgelaufen, habe ein strenges Reiseprogramm, morgen frueh um sieben sollte es losgehen und jeder hat jeden daran erinnert, dass naechste Nacht von Sommer wieder auf Winterzeit umgestellt wird.



Advertisement
OperationEyesight.com
Entry Rating:     Why ratings?
Please Rate:  
Thank you for voting!
Share |