KARIN GOES FAR travel blog

Beim Barbecue bei Aldanas Grosseltern zu Hause

Aldana mit Freund, ihre Schwester mit Freund, Vater und Bruder

Bei Aldanas Cousin Ezequil zu Hause

Aldana mit ihrem Freund Oren

Aldana y yo

Das kleine Kaeztchen was ihre Schwester auf der Strasse aufgelesen hat

Aldanas Schwester Berenice, Aldana y yo


...und weiter im Text.

Nach rund 40 Busfahr- und 20 Wartestunden an Busbahnhoefen bin ich tasaechlich im Buenos Aires angekommen. Ueber 60 Stunden sind vergangen, ohne dass mich das Pech einholen konnte. Ich war ueberzeugt, es im Sueden zurueckgelassen und abgehaengt zu haben und dass von nun an alles nur noch besser werden konnte.

Mit voller Freude wie ein kleines Kind am Weihnachtsabend oeffnete ich bei Aldana zu Hause das vielversprechende Paket welches mir Beat von der Schweiz aus geschickt hatte. Dies enthielt eine neue EC Karte, eine neue Kreditkarte, meine Schweizer Simkarte und endlich auch eine neue Kamera.

Aber halt..... wo war die Kamera? Zum abertausendstenmal konnte ich es nicht fassen, ich drehte und schuettelte das Paket aber die Kamera war nicht auszumachen. Zwar das Akkuaufladegeraet, die Bedienungsanleitung, das USB Kabel aber von der Kamera und der neuen 512 Speicherkarte fehlte jede Spur. Es gab keine andere Moeglichkeit, als dass diese auf dem Weg von der Schweiz nach Argentinien aus dem Paket entwendet worden war. Zwar war das Paket versichert, aber das kuemmerte mich in diesem Moment einen Scheiss.

Was um himmelswillen habe ich so schlimmes in meinem Leben getan, dass ich jetzt auf diese Weise bestraft wurde? Was verdammt nochmal, WAS????????

Ein aufathmen gab es dann doch. Ich habe Padi und seine 2 Kumpels wie geplant im Stadtzentrum getroffen und bewohne jetzt mit Ihnen bis zu Ihrer Abreise am 7. Februar eine nette grosszuegige Wohnung mitten in der Stadt.

Das war nun definitiv der Zeitpunkt, sich mal so richtig deftig die Kante zu geben und sich sinnlos zu betrinken.

Tja, das war gestern und heute sitze ich hier im Internetcafe und hoffe dass ich am Montag irgendwelche news von der Post bezueglich meiner 2. gestohlenen Kamera erhalte.

Fotos und next news kommen bald, keine Angst...

Bis dann alles gute an alle und drueckt mir doch bitte etwas die Daumen wund, dass nichts weiter schlimmes passiert. Wenigstens bin ich noch bei guter Gesundheit...........noch....

NEU:

Das "noch" vom letzten Satz war tatsaechlich wortwoertlich zu nehmen. Schon am Tag nachdem ich den ersten Teil dieses Eintrags geschrieben habe, hat mich das Fieber erwischt. Habe mich dann 2 Tage hundselend gefuehlt und bin waehrend der ganzen 12 Tage welche ich in Buenos Aires in der Wohnung verbracht habe nicht mehr richtig gesund geworden. Ich verdaechtige den Deckenventilator, der mir das angetan hat, aber leider gabs keine andere Moeglichkeit als diesen praktisch Tag und Nacht nonstop laufen zu lassen. Die Hitze haette mir ansonsten ganze Naechte Schlaflosigkeit verpasst.

Viel gibts ueber diese Tage in Buenos Aires eigentlich nicht zu erzaehlen. Da ich gesundheitlich nicht so superfit war, hab ich mich darauf beschraenkt, das noetigste zu unternehmen. Ich habe mich endlich um Geld kuemmern koennen, habe mich mit Leuten wie z.B. Ross getroffen, um ihm das geliehene Geld zurueck zu bezahlen. Ich habe einen Tag im Landhaus mit Swimmingpool von Aldana verbracht und habe mich um das bestohlene Packet, nochmals um eine neue Kamera, sowie meine Weiterreise nach der Abreise der Jungs gekuemmert. Ab und zu bin ich abends mal weg, aber von grossem Sightseeing oder sonstigen spektakulaeren Aktionen kann nicht die Rede sein. Es sind zwar schon 2-3 Sachen nicht ganz rund gelaufen, aber immerhin wurde ich von groesseren Schicksalsschlaegen betreffend Pech verschont. Es schien langsam aber sicher bergauf zu gehen.

Ich habe mich schlussendlich mit Jamie, einer amerikanischen Freundinn welche ich in der ersten Woche hier in Buenos Aires in der Sprachschule kennengelernt habe, entschieden einige Tage an den Strand nach Pinamar zu fahren. Da ihre Schwester aus den Staaten fuer eine Woche vorbeikam sie zu besuchen, kam die natuerlich auch gleich mit. Diese konnte mir dann gluecklicherweise genau die Kamera welche mir nun schon 2x gestohlen wurde aus Amerika mitnehmen, wo sie genau soviel kostet wie in der Schweiz.

Eigentlich hatte ich ueberhaupt keinen Bock mich jetzt wieder aufzuraffen und nochmals irgendwo hinzu fahren und mich allenfalls wieder dem Pech auszusetzen. Aber ich konnte ja unmoeglich nun einfach in Buenos Aires sitzen bleiben und Daeumchen drehen. Ich hatte eigentlich eh genug von der Stadt obwohl sie mir sehr gut gefaellt, aber ich musste irgendwie mal so richtig aufathmen koennen an einem Ort ohne Stress und grosse Distanzen usw. Aber irgenwie konnte ich die Motivation nicht finden meinen Arsch zu bewegen. Als dann aber der Tag der Abreise der Jungs und die Ankunkft von Jamies Schwester (inklusive meiner 3. Kamera) kam, konnte ich es nicht laenger verdraengen. Ich musste mich nun endlich in den Hintern kneiffen und vorwaerts schauen.

Nachdem ich die Wohnung abgegeben habe bin ich zu Aldana gefahren, um wieder einen Teil des Gepaecks bei ihr zu lassen und um im Haus ihrer Grosseltern anlaesslich des Geburtstags ihrer Schwester wiedermal Barbecue zu essen. Fleisch hier kostet nichts und da werden jeweils Berge davon aufgetragen. Ein Albtraum jedes Vegetariers, zu denen ich zum Glueck nicht gehoere. Eigentlich war ich recht muede und wollte recht frueh schlafen gehen, da mein Bus am naechsten Morgen um 8h nach Pinamar abfuhr.

Und wies halt manchmal so passiert sind wir schlussendlich morgens um 6.30h nach Hause gekommen, und das auch nur, weil ich Stress kriegte, den Bus zu verpassen. Es reichte gerade noch um zu duschen, mein Gepaeck zusammenzupacken und ins Taxi zum Busbahnhof zu huepfen.

Und dann gings los: 5h in den Sueden an den Strand.

ENGLISH VERSION:

After an exhausting 60 hours journey on the bus from El Calafate to Buenos Aires, I arrived in a physicaly slightly damaged condition. Mentally, I was unbelievably happy to finally open my all saving and long expected package my brother sent me from Switzerland to Aldanas house, which should contain a new debibitcard, creditcard, SIM card and of course a brand new camera.

And here comes the next totally incredible surprise waiting for me on my neverending path of bad luck. I opened the parcel with an anticipation like a little child at christmas and now imagine the face I made, the moment when I realised that the expected camera was missing. There was the camera charger, the USB cable, the instruction manual but definitely no camera and no memory card. At the first moment I had the idea that my brother wanted to shock me and that he would have sent it with another package. But than I realised how stupid this idea was and that the sad truth was: Here I got my second camera stolen within a month.

Fortunately, mostly everything else was there. So I at least had the possibility to get money. But maybe you can imagine how desperated I was and that I couldn't believe anymore, that there could be so many coincidences of bad luck within such a short time happening to just one person. I had no force anymore about continuing my journey. It was not only that I still didn't have any camera. I was of course able to live without it. But I didn't believe in a good destiny anymore and I was afraid of what would come up next. Nothing would have surprised me anymore. I definitly arrived at the very bottom of my energy and now I also had to run after this damned stolen camera and of course try to organise a new one somehow, again. Maybe I have to mention here, that the camera I paid 300 Dollars for in Switzerland would cost me here in Argentina about 800 Dollars. Incredible.

But there was still one good thing happening this day. I met my friend Patrik from Switzerland who was just ending his 6month travel here in Buenos Aires together with two of his friends. Along with them I stayed in a nice and generous appartement right in the city center we rented for about 12 days.

During those 12 days in Buenos Aires I got sick for a few days, got matters organised such as money, stolen camera, further travelling and so on. I went out from time to time but the "work" I had to do and my health condition didn't allow me too much of sightseeing and spectacular action. I would anyway come back to Buenos Aires later, so there was still time to visit all the attractions.

Together with Jamie an american Friend I still knew from the first week at language school in Buenos Aires, we decided wo leave Buenos Aires to relax at the beach for a few days, as soon as the boys, I lived together with, would leave to go back to Switzerland.

Her sister was anyway about to come and visit her here in Argentina the same day as my friends would have their flight back home.

And, what a lucky coincidence this time, her stister was able to get me exactly the same camera I had stolen two times now already from the States for exact the same price I would have paid in Switzerland. So this problem was eventually solved.

Even though my batteries were still not fully charged and I really didn't feel to go on travelling somwhere again, thus to expose myself to possible bad luck and whatever imaginable problems, I definitely had to push myself to go on and especially leave this city which constantly kept me stressed and sick.

The pictures you see at this report, were from the last day in Buenos Aires where I joined a family asado (barbecue) at Aldanas' grandparents house on the occasion of her sister Berenices' 21st birthday. I stayed out with them until 6.30AM and only had time enough to take a shower and pack my stuff toghether before my bus to the beach would leave at 8.00AM.

But it didn't matter. I had a great night and enough time to recover at the beach the next few days

See you at the beach.....



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