KARIN GOES FAR travel blog

Die Pazifikkueste auf dem Weg nach Puerto Inka

Beim Mittagessen zubereiten

In der Wueste bei Chauchilla

Die Mumien der Graeber von Chauchilla

Nochmals Mumie

Angus, Yvonne und ich im Flieger ueber den Nasca Lines

Nasca Flieger

Der Astronaut

Der Affe

Vom Flugi aus


Nach 2 Tagen Bettruhe, konnte ich mich fuer den Reisetag nach Puerto Inca wieder einigermassen auf den Beinen halten.

Nach nun fast 5 Wochen auf ueber 3000m gings endlich runter auf Meereshoehe. Wiedermal richtig mit Feuchtigkeit gesprengte dicke Luft zu atmen, war anfangs ganz eigenartig. Aber da gewoehnt man sich dran :)

Die Fahrt der Pazifikkueste entlang war recht beeindruckend. Hohe Felsklippen, Menschenleere Sandstraende und ein Wellengang, ein Traum fuer jeden Surfer, waermten unsere von Hoehenluft geplagten Herzen. Unser heutiges Ziel war Puerto Inka, eine Bucht mit einem einzigen Hotel und einem mittelmaessigen Sandstrand, welcher von uns als Campingplatz missbraucht wurde. Uns war aber praktisch alles recht, die langersehnte Waerme und das Meer liessen unsere Baeckchen leuchten und unsere Ansprueche sinken. Ich hatte leider nicht wirklich viel von der Idylle, die seit 3 Tagen anhaltenden Magenkraempfe und Fieber trieben mich gleich nach Ankunft und Zeltaufstellen zur Nachtruhe ins Zelt. Deshalb auch von hier keine Fotos, sorry!

Am naechsten Tag gings mir nach rund 12 Schlaf zum Geraeusch von brechenden Wellen im Hintergrund schon einiges besser und ich konnte mich fuer eine Stunde in die Sonne legen und sogar was essen, bevor es schon wieder Zelte abbrechen hiess fuer die Weiterfahrt nach Nasca.

Auf dem Weg dorthin haben wir praktisch mitten in der Wueste beim Friedhof von Chauchilla halt gemacht. Dies soll anscheinend die letzte Ruhestaette fuer die Oberklasse der Inkabevoelkerung gewesen sein. Leider haben die spanischen Grabraeuber auf ihren Feldzuegen die ganzen Kostbarkeiten aus den Graebern entfernt. Gluecklicherweise fuer die Touristen, haben sie uns aber die bemerkenswert gut erhaltenen Mumien liegen gelassen. Diese sind teilweise in so unglaublich gutem Zustand, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass die wirklich noch echt sind. Da hat doch wohl ein schlauer Geschaeftlimacher einige Gruben in die Wueste geschaufelt und Puppen aus dem Halloween-Laden reingestellt. Wer weiss. Alleweil unterhaltsam sich das anzuschauen und sich dabei vorzustellen sie waeren echt.

Weiter gings nach Nasca was weltweit fuer die mysterioesen, gezeichneten Figuren in der staubig, feslbrocken uebersaehten Landschaft bekannt ist. Dort haben wir einen Flug gebucht, um diese von der Vogelperspektive aus zu besichtigen. Ich haette mir die ganze Geschichte einiges groesser und imposanter vorgestellt. Man sagt sich sowas wie, dass diese Figuren damals von den Inkas in den Steinboden geritzt wurden, um ihren Goettern so eine Art Zeichen zu geben, oder was auch immer. Hab mich ehrlichgesagt, zuwenig darueber informiert, mir aber vorgenommen das im Internet nachzulesen. Da ich aber all meine freie Zeit im Internet fuers Homepage updaten opfere, bin ich bisher noch nicht dazu gekommen:). Zurueck zum Flug. Tja, die Figuren, haben wir dank unserem wagemutigen Piloten recht gut zu Gesicht bekommen. Leider hats nicht so gut funktioniert mit dem foetelen und einigen ist es so speiuebel geworden, dass sie sich nichts mehr wuenschten, als dass dieser 30 Minuetige Flug nur ein boeser Traum waere aus dem sie so schnell wie moeglich wieder erwachen wuerden. Ich selbst fand den Flug fast spektakulaerer als die Figuren, die wir anschauen sollten. Jedem das seine.

Am Abend wiedermal zaeltlen, ich wieder frueh zu Bett, da noch immer nicht wirklich gesund und morgen gings weiter zu den Sandduenen von Huacachina.



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